Franz Dubkowitsch

Vater
(aus: Gedichte eines einsamen Mannes)

So lasst mich sehen eure Sehnsucht
mit blinden Augen werde ich sie heilen
so tretet ein in mein Heim
und vergesst eure Vergangenheit
Sonnenlicht wird euch bestrahlen
und Lachen ist wieder
auf euren Mund
Seht doch die Natur
grün, weiss, bunt
und lasst die Leiden daheim
Der Schmerz kann tief sitzen
wie eine Perle
in der Gefangenheit
Manchmal sitz ich am Grab meines Vaters
und schaue Vögel in die Augen
Oh Vater, warum sahst du nicht mein Blut
das rann und offen lag
Ich gehe meinen Weg bis zum Ende
und wenn alles schreit
werde ich mich in die Ruhe bewegen
und denken
mein Gott
das bin ich.

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