Novembernacht
Novembernacht
Sie naht, kommt über uns,
verheißungsvolle Nacht,
von Lust und Leidenschaft gesäugt,
wo Aphrodites Blick aus frühem Dunst
verstörend Zwiegestirne zeugt.
Urschall: Sehnen-Zittern, weiß das Gold im Ziel.
Drehen, Atmen: Flittern. Nichts ist ein Zuviel.
Der Jagd in dunkle Gründe sind Trophäen
wir uns, die ephemern durchs Holozän.
Erlegt im Rotpastell vexiert, schon überwaid-
Ein Hauch von Halt,
Ein All aus Einsamkeit.
Erschließ die Hand, liebkose
die Seelen Deiner Finger
bis zum Ende letzten Atemzuges
unvergleichlich stumm.
Blüh ein, mein Leben! Tose!
Und lass mich nie vergessen -
Es schwang
um
eine
Ewigkeit herum
von der wir den geringsten Teil,
doch wahrhaft
wirklich uns!
zu einer Zeit besessen.
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