Wolken und Vögel und Menschentränen von Hugo Dittberner, 1995, WallsteinHugo Dittberner

Wolken und Vögel und Menschentränen
(Leseprobe aus: Wolken und Vögel und Menschentränen, Roman, 1995, Wallstein-Verlag)

Am Tag, als sich Gregor seinem Prozeß stellen konnte, fuhr Ingrid in die Kreisstadt. Die Sonne schien, Vögel flogen überall in der Landschaft. Und mit ihr, sie mit lachenden Gesichtern überholend, schien das halbe Dorf auf dem Weg in die Stadt zu sein. Sie konnte all die Menschen sehen, die ihr monatelang nicht unter die Augen gekommen waren. Die Stadt würde von ihnen geradezu überfüllt und von ihrer frohen Laune angesteckt werden. Nun ging es nicht mehr um Heldentaten, sondern um gute Laune.
 

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