Der falsche Zug, edition8Walter Matthias Diggelmann

aus: Der falsche Zug

Ich lag neben ihm in einem Zweibettzimmer im Krankenhaus von Chur. Die Polizei, zwei in Uniform, kam jeden Tag. Die Stationsschwester öffnete die Türe und sagte, nicht länger als sechs oder sieben Minuten. Die Männer stellten sich breitspurig vor Ildos Bett auf, einer am Fuss-, der andere am Kopfende. Ildo tat, als sehe und höre er nichts; nur ich wusste, dass er Ildo hiess und aus einem kleinen Kaff in der Nähe der italienischen Grenze kam.
Ich sagte zu den Polizisten: Man hat ihm vor zehn Minuten eine Spritze gegeben, jetzt kann er den Renoir-Druck an der Wand nur noch als Farbklecks erkennen. Was heisst hier Renoir?, fragte der Jüngere der beiden. Der Ältere, der am Kopfende stand, fragte: Wie ists denn passiert? Ildo, beide Unterschenkel ab, antwortete nicht und liess die Augen geschlossen. Ich wiederholte: Man hat ihm vor zehn Minuten eine Spritze gegeben. Morphiumderivat.
Wir haben Sie nicht gefragt, antwortete der Ältere. Der Jüngere lenkte ein. Immerhin, auch der Herr ist krank. Ich bin nicht krank, ich bin operiert worden, ich stecke mir Zäpfchen gegen Schmerzen in den Hintern und bin klar im Kopf.
Also das mit der Spritze stimmt?, fragte der Ältere. Haben Sie solche Spritzen auch schon bekommen? Mama mia, sagte ich (ich hatte in der Schule Italienischstunden gehabt, Gott sei Dank, so konnte ich mich mit Ildo unterhalten), also ich sagte: Mama mia, versuchen Sie es einmal ohne Morphium. Beide Unterschenkel ab.
Ja, ja, schon, sagte der Jüngere, aber das ist nun vier Wochen her, und selbst der Chef sagt, das sei medizinisch unbegreiflich. Geben Sie es doch zu, zwischendurch ist er bei Bewusstsein, wir haben einfach Pech, immer wenn wir kommen…
Was sagt der Chef?
Bei Ihnen, sagte der Ältere, hat man doch auch etwas gemacht, und Sie sind klar.
Bei mir ist das etwas anderes. Bei mir haben sie eine orthopädische Korrektur gemacht, das postoperative Trauma wiegt nicht so schwer. Ich war zum Blödeln aufgelegt. Doch die beiden Polizisten hatten keine Lust, auf meine Scherze einzugehen. Also, sagte ich ernsthaft, was wollen Sie von mir?
Helfen Sie uns, sagten beide.
Gut. Aber wie?
Wir müssen ihn endlich identifizieren, wir wollen wissen, wie er heisst, woher er kommt… Seine Angehörigen…
Ich kanns ja versuchen, antwortete ich. Aber was ist, wenn er nicht will? Und warum hat er keine Papiere, keinen Pass zum Beispiel?
Das wollen wir ja gerade erfahren.
Reist denn einer heutzutage, sagte ich, und hat keine Papiere bei sich?
Die Fahrkarte, sagte der Jüngere, die haben wir gefunden. Zürich-Mailand. Was tut der hier?
Aber wie das Unglück passiert ist, wissen Sie?
Nicht genau, sagte der Ältere. Mehr als hundert Menschen auf dem Bahnsteig, und keiner hats wirklich gesehen. Hat er auf den fahrenden Zug auf- oder abspringen wollen? Man weiss nur, dass er am Trittbrett hängen geblieben ist und dass es ihn also unter die Räder gedreht hat.
Im Übrigen keine Anhaltspunkte?
Gar nichts, sagten beide.
Geld?
Siebenhundertzweiundfünfzig Franken, achtzigtausend Lire… Vielleicht ist es besser, wir machen ein Foto von ihm und gebens dem Fernsehen. Aber eigentlich wollen wir das auch nicht…
Der Ältere sagte: Versuchen Sie doch herauszufinden, wer er ist und so.
Prima, sagte ich, ich will der Polizei gern helfen.
Die Tür fiel hinter den beiden Polizisten ins Schloss, und ich hörte ihre Schritte langsam auf dem Korridor verhallen. Nachher wars still. Ildo wachte auf, hob den Kopf und sagte: Gib mir einen Schluck.
Der Chef hatte mir erlaubt, Whisky zu trinken; Whisky, hatte er gesagt, ist unter Umständen besser als all diese Medikamente. Zwei oder drei, nicht mehr, und nur am Abend, hatte der Chef gesagt, ich kontrolliere nicht.
Ich gab Ildo die kleine Whiskyflasche, und er trank einen mächtigen Schluck daraus. Und jetzt?, fragte er, was tust du jetzt? Ich habe doch alles gehört.
Ich warte, bis du einen klaren Kopf hast, und dann frage ich dich, wie du heisst, wer du bist, woher du kommst, und nachher rufe ich die Polizei an und sage alles.
Ich bin jetzt klar im Kopf, antwortete Ildo, fang an.
Bist du auf- oder abgesprungen?
Du kannst mir. Das weiss ich wirklich nicht mehr.
Was weisst du denn?
Schock, sagte er, nie gehört, was Schock bedeutet? Los, sagte ich, ich ruf die Polizei nicht an, spiel dein Stück zu Ende.
In Landquart habe ich schon gezögert, antwortete Ildo. (In Landquart muss man umsteigen, wenn man nach Klosters und Davos will. In Klosters und Davos haben einige Millionäre und Filmstars Villen und Chalets wie in St. Moritz und Gstaad.)
Ach ja.
Soll ich umsteigen nach Davos oder soll ichs lieber sein lassen?
Und in Chur, sagte ich, hast du wieder gezögert? Wolltest du weiterfahren nach St. Moritz oder hier in Chur bleiben? Du hättest auch nach Thusis fahren können und von dort mit dem Postauto über den San Bernardino nach Bellinzona…
Du bist verrückt.
Ich deduziere bloss.
Was ist das?
Ich schliesse aus, was nicht drin ist.
Nichts ist drin, sagte Ildo. Und er redete weiter, als ob er bereut hätte, zu sagen, nichts sei drin. Also, sagte er, ich bin in Zürich in einen Schnellzug gestiegen. Erster Klasse. Musste in Chur umsteigen in diese verfluchte Rhätische Bahn, kennst du die Rhätische Bahn?
Natürlich kenne ich die Rhätische Bahn, ich habe ja in dieser Gegend meine Jugend verbracht.
Soll ich jetzt umsteigen nach St. Moritz oder nach Arosa? Arosa, habe ich entschieden, kommt nicht in Frage, Arosa ist eine Endstation, aber ab St. Moritz hätte ich das Postauto nehmen können, Maloja-Pass, Lumano, Lugano-Chiasso-Italien.
Warum fährst du von Zürich erst nach Chur, wenn du nach Mailand willst?
Warst du schon mal in Italien?
Klar.
Wo?
Adria, also Rimini, Cattolica, Venedig, Lignano…
Das ist nicht Italien. Ich meine das richtige Italien. Rom zum Beispiel. Florenz, Verona, Bologna.
Okay, ich war in Florenz, in Verona, in Bologna, in Rom nicht.
Immerhin. Und kennst du Frankreich?
Paris.
Und Spanien?
Madrid. Das erste Mal im Ritz, das zweite Mal im Hilton. Aber eine Filmgesellschaft hat das alles bezahlt.
Warst du im Prado?
Ich habe Goya gesehen und sterbende Hirsche, ich mag so alte Schwarten nicht.
Wo warst du noch?
Kanarische Inseln.
Deutschland?
Red nicht davon.
Berlin?
Hamburg, Berlin, Frankfurt, Stuttgart, Nürnberg… sogar Sylt.
Toll, sagte Ildo.
Aber du hast eine Fahrkarte Zürich-Mailand dabeigehabt.
Er schaute mich an. Schweigend. Desolat.
Und?
Ach, antwortete er, ich habe doch schon in Zürich gezögert. Gleis 3 oder Gleis 11… Du, kennst du Peer Gynt?
Was willst du?
Ich habe einen Tick. Glaub ich wenigstens.
Das ist möglich.
Ich kann das Solveig-Lied nicht mehr hören.
Dann hörs eben nicht mehr.
Aber ich muss.
Warum?
Weil ich die Platte auflege.
Leg die Platte nicht auf.
Ich sage immer, das ist das letzte Mal. Dieses eine und letzte Mal musst du Solveig hören. Und nachher geschieht es.
Was?
Ich verwechsle die Bahnsteige. Verstehst du?
Nein.
Schade.
Warum?
Ildo antwortete nicht mehr. Er fiel in die Kissen zurück und stellte sich schlafend. Drei Stunden später wimmerte er vor Schmerzen, und die Schwester gab ihm wieder eine Spritze. Er schlief wenige Minuten später ein und erwachte erst wieder, als am Morgen um sechs die Nachtschwester kam.
Was willst du der Polizei sagen, wenn sie heute wieder kommt?
Ich bin nicht da heute. Ich gehe spazieren. Fahre mit dem Bus in die Stadt, gehe in ein Café, lese Zeitungen.
Kannst du telefonieren?
Habe ich gelernt.
Für mich?
Was willst du? Telefoniere selbst, ich stecke den Apparat auf deiner Seite ein.
Das geht nicht.
Also, es geht nicht. Telefoniere ich halt für dich. Was solls denn sein?
Schreib auf.
Ich nahm Kugelschreiber und Papier.
Die Nummer ist 091 Punkt 6 Komma 53 Komma 75.
Tina sagt: Pronto Galli, und dann sagst du: Buongiorno, sono un amico di Ildo, volevo domandare come stà Ildo, perché non scrive mai e anche il telefono non ha.
Ist Tina deine Freundin?
Du spinnst.
Und was soll diese Übung?
Du musst mir nachher Wort für Wort sagen, was Tina geantwortet hat.
Die Schwestern kamen und machten Morgentoilette. Dann brachten sie das Frühstück. Ildo war wach. Die Stationsschwester war glücklich, dass Ildo wie ein Holzfäller frühstückte.
Kann ich heute dem Chef melden, dass Sie…
Noch nicht, antwortete Ildo.
Er wird ja bestimmt Visite machen, sagte sie sanft.
Bist du eigentlich ohne Gepäck gereist? Und ohne Pass? Du wolltest ja von St. Moritz aus über den Maloja-Pass nach Italien.
Das ist es ja, antwortete Ildo, schwieg eine Weile und fuhr fort: Aber jetzt ist alles unwichtig geworden… ohne Füsse.
Du bekommst zwei wundervolle Prothesen, und in einem Jahr spätestens brauchst du höchstens einen Stock, und kein Mensch sieht dirs an…
Ja, ja, sagte Ildo, es ist jetzt alles gut.
Aber es macht dir wirklich nichts aus?
Was?
Die Füsse.
Wieso?
Immerhin, keine Füsse mehr.
Ich brauche Füsse nicht, sagte Ildo.
Wieso nicht?
Ich bin Uhrmacher, sieht man mir das nicht an?
Nein.
Nun ja.
Aber sonst. Spazieren und so?
Gib dich zufrieden. Ich habe jetzt meine Ruhe. Oder stellst du dir vor, Männer ohne Füsse müssten noch Bäume ausreissen?
Das wäre zu viel verlangt.
Ohne Füsse, sagte er, mit Prothesen, ist man doch einigermassen eingeschränkt?
Ich meine auch.
Das Reisen ist auch mühsam?
Ja, eher mühsam.
Koffer tragen?
Also einen Koffer hattest du nicht dabei?
Die Polizei hat den einen Koffer, den kleinen. Aber das hilft ihr nichts. Sind nur Kleider und Unterwäsche drin.
Dann schwieg er eine Weile und sagte schliesslich: Du, wenn ich mit dir rede, habe ich immer das Gefühl, du seist ein Freund.
Bin ich ja auch.
Ich meine, ich würde dich schon seit Jahrzehnten kennen.
Das gibt es.
Ich habe keine Freunde. Ich habe nur Bekannte.
Wie alt bist du?
Achtunddreissig.
Mir würdest du keine vierzig geben, sagte ich.
Zweiunddreissig!
Frauen?, fragte ich.
Wieso?
Ich weiss ja nicht.
Gar nichts, antwortete Ildo, bin Junggeselle.

Am Nachmittag ging ich in die Stadt. Ich rief die Telefonnummer 091 Punkt 6 Komma 53 Komma 75 an. Pronto Galli, sagte eine Frau. Ich bin ein alter Freund von Ildo, aber ich habe nie mehr etwas von ihm gehört, und Telefon hat er auch nicht, wissen Sie etwas über ihn?
Tina, ja es war Tina, sie sagte: Wir haben eine Karte aus Florenz bekommen, Ildo hat eine Weltreise angetreten, mit jeder Post erwarten wir eine Karte aus Rom, dann will er nach Tunis, bestimmt schafft ers bis Tunis… Erinnern Sie sich? Vor vier Jahren wollte er nach Amsterdam, aber in Basel hat er den falschen Zug erwischt, und so landete er wieder hier. Und als er vor drei Jahren nach Marseille wollte, hat er in Genf den Zug verfehlt. Als er nach Paris wollte vor zwei Jahren, verpasste er das Flugzeug, wurde wütend und kam mit dem Nachtschnellzug wieder zurück. Jetzt, scheint es, hat ers geschafft. Was sagen Sie dazu?
Grossartig, antwortete ich.
Sie kennen ihn ja, sagte Tina, er redet immer gross von seinen Weltreisen, dabei ist er bisher kaum aus dem Dorf herausgekommen. Wissen Sie, ich bin seine Tante, ich habe ihm gesagt, was ist jetzt, los, Ildo, sei ein Mann…

Zum Mittagessen musste ich wieder im Krankenhaus sein. Du bist im Augenblick unterwegs zwischen Florenz und Rom, sagte ich, wahrscheinlich bist du schon in Rom. Magst du die Filme von De Sica?
Ildo hats also geschafft, antwortete er. Wars denn eine grosse Anstrengung für Ildo?
Das weiss ich auch nicht.
Ildo hat von klein auf auswandern wollen. Argentinien, Kolumbien, Kanada, Japan… was weiss ich. Aber Ildo hat es weder bis Rotterdam noch bis Genua, noch bis Marseille geschafft.
Und warum nicht?
Weiss nicht.
Angst? Heimweh?
Weiss nicht. Ildo hat sich im Dorf immer so wohl gefühlt.
Ach ja, du kennst mein Dorf nicht. Und alle, vor allem Tina, haben immer wieder gesagt, los jetzt, Ildo, geh endlich. Daheim habe ich einen Globus. Du weisst gar nicht, wie viele Weltreisen ich mir ausgedacht habe. Aber Tina hat Immer gesagt, man muss weg können. Und Ildos Freunde waren auch miese Kerle. Die haben ihn immer auf den Arm genommen, haben gesagt, nun Ildo, wann geht dein Schiff nach Mexiko? Und wenn ich gesagt habe, wer hält eure Uhren in Gang, wenn ich weg bin, haben sie geantwortet, Feigling. Immer wieder Feigling…
Er schwieg.
Ich sagte: Ich verstehe.
Du schon. Aber diese Bauern?
Aha.
Und du hast es auch leichter.
Wieso?
Mach mir nichts vor, ich weiss doch, wer du bist.
Ja?
Ildo ist dir ähnlich. Nur, er kann nicht schreiben.
Aber zum Teufel, warum liegst du jetzt in Chur?
Das ist leicht zu erklären. Ildo ist zunächst einmal nach Florenz gefahren. Da hat er umsteigen müssen. Da hat er seiner Tante Tina eine Ansichtskarte geschrieben. Nächste Stationen Rom und Tunis. Dann hat er den grossen Koffer dem Dienstmann übergeben, hat gesagt, Direttissimo per Roma, er selbst aber hat den Bahnsteig verfehlt… Das ist doch auch so eine Krankheit Ildos… er fuhr also statt nach Rom nach Chiasso, wagte es nicht, dort auszusteigen, fuhr nach Zürich, kaufte sich eine neue Fahrkarte Zürich-Mailand, verfehlte den Bahnsteig und stieg in den Zug Zürich-Chur ein, und in Chur schämte sich Ildo… Nun ja.
Und was ist mit dem Pass?
Tina hat also eine Karte aus Florenz bekommen?
Ja.
Und das ganze Dorf weiss, dass ich jetzt in Rom bin? Alle nehmen es an. Aber wo ist der Pass? Der Pass? Weisst du, der Ildo ist ein Aas. Ildo hat zwanzig Jahre lang Visa eingeholt, Mexiko, Kolumbien, Ungarn, Rumänien… Die Botschafter haben das immer schön in den Pass gestempelt, und der Ildo hat den Pass allen Leuten gezeigt und gesagt: Bitte! Ja, und zwischen Zürich und Chur hat der Ildo alle Visen betrachtet, am offenen Fenster, und da hat ihm der Wind den Pass aus den Händen genommen…
Ich rief die Polizei an und fragte, ob der Fall der Presse übergeben werden müsse, doch sie sagten nein, wir sind zufrieden, wenn wir endlich wissen, wer er ist und woher er kommt.
Sie dürfen, sagte ich, aber auch seine Familie nicht benachrichtigen, denn eigentlich ist er jetzt in Rom, zumindest in Florenz. 

Abends vor dem Einschlafen war Ildo friedlich und glücklich. Er sagte: Es stimmt doch, ich hätte auch in Florenz oder in Rom unter die Räder kommen können.
Willst du, fragte ich, dass ich Tina erzähle, ich hätte dich in Florenz im Krankenhaus besucht?
Florenz, sagte er, war doch schön.
Zwei Monate später besuchte ich Ildo in seinem Dorf.
Tina sagte: Wenigstens ist er bis nach Florenz gekommen. 

Ildo hatte schliesslich zwei schöne Füsse bekommen. Aus Kunstharz. Ildo braucht aber zwei Krücken; die Fussprothesen sind unbeweglich. Doch abgesehen von den Füssen, die er jetzt nicht mehr hat, geht es ihm gut. Eine Versicherungsgesellschaft hat ihm eine grosse Summe bezahlen müssen, und mit dem Geld hat er das von seinen Grosseltern geerbte Haus renovieren lassen. Er hat jetzt zwei Badezimmer, Zentralheizung und eine Warmwasseranlage. Weil er kaum Treppen steigen kann, hat er eine kleine Rolltreppe vom Erdgeschoss zur ersten Etage bauen lassen.

Emilia, seine Freundin, wartet immer noch auf die Heirat. Ich heirate nicht, sagt Ildo. Emilia aber sagt: Er wird heiraten, weil er sagt, ich heirate nicht.

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