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Windiger Sommer
(aus: Färöische Dichtung aus 100 Jahren-von
Djurhuus bis Poulsen, 2007 in der "Nordische(n)
Reihe" der Pernobilis-Edition
des Engelsdorfer Verlages, Interlinearversion Dr. Inga Meincke,
München, ed. Paul Alfred
Kleinert)
Windiger Sommer, verklumpt ziehen Wolken
schwere Boote im Sonn'untergang
und nördlich der Felsen
das grüne Feuer
Windiger Sommer, von Westen der Wind
von dort kämmt er Korn und die Köpfe der Bäume -
dort , nördlich, unter 'm Blau der Felsen
warten, warten -
Weit ist die Welt, keiner kennt
Weg oder Stunde -
geschmiedet im hoch lohenden Feuer
Schneideisen, Schicksal
Weit ist die Welt, keiner kennt
Gast oder Tag -
auf kommt der Nachtwind
rüttelt an Sparren und Soden
Rezension I Buchbestellung I home IV06 LYRIKwelt © P.A.K.