Mohn und Gedächtnis von Paul Celan, 2000, DVA

Paul Celan

AUF REISEN
(Leseprobe aus:
Mohn und Gedächtnis, 1952/2000/2012, DVA).

Es ist eine Stunde, die macht dir den Staub zum Gefolge,
dein Haus in Paris zur Opferstatt deiner Hände,
dein schwarzes Aug zum schwärzesten Auge.

Es ist ein Gehöft, da hält ein Gespann für dein Herz.
Dein Haar möchte wehn, wenn du fährst – das ist ihm verboten.
Die bleiben und winken, wissen es nicht.

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