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Grünschnabel
(Leseprobe aus:
Grünschnabel, Roman, 2011,
Schoeffling&Co.).
»Mein Vater hat mich für 365.- Franken von der Stadt gekauft.
Das ist viel Geld für ein Kind, das keine Augen im Kopf hat.
Ich habe das Eltern möglichst lange nicht wissen lassen.
Es ist nicht gut, schon in der Tür alle Hoffnungen zu zerstören,
wenn man Tochter werden soll. Das hat uns die Chefin eingebläut.
Bei ihr können wir nicht bleiben. Wir sind zu viele, müssen unter die Leute.
Solche mit schönen Augen gehen gut, die mit dichten Haaren und guten
Zähnen. Wir müssen aber auch etwas im Kopf haben. Er ist das wichtigsten
Organ. Er kann einen Arm ersetzen.«
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