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Dichters Gegenwart
(Leseprobe aus:
Wege.Brüche, Gedichte+Erzählungen, 2001, Unser
Verlag)
Die Silben zerbrochen,
damit sie nicht stehn;
die Sätze zermartert,
damit sie nicht gehn;
das Objekt ist zerfetzt,
damit sie nichts sagen;
das Subjekt ist zerstampft,
damit sie nichts fragen.
Die Reime sind billig
und stumpf und zerrissen.
Wir merken's nicht mehr:
Das Wort ist zerschlissen.
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