Zeitenwechsel
Die Gedanken der Wesen schweben über den Türmen
Gewisse gar bewegungslos, wie die Materie aus dem die Gipfel stammen
Einige doch zierlich gleich Illusionen, wie Dunst über den Dächern so mild
Bestrebtes Treiben und Wirken in den Gassen
Vermehrt durch Lichter die rein erleuchten
Gedeiht wie Glut in der Schweigsamkeit des Dunkels
Rebellisch gegen die Stille der Nacht irren manche umher nicht wissend wohin
Andere wohl kennend den Geschmack der vertrauten Zweisamkeit
Jedoch nichts ahnend von dem was daheim auf sie lauert
Ein jeder wird es gleich erkennen obgleich wohltuendes oder schlechtes
So drängt wer sich zu eilen traut
Daher weilt wer Angst besitzt vor Einsamkeit
Rezension I Buchbestellung 0I03 © LYRIKwelt