Drop City
(Leseprobe aus: Drop
City, Roman, 2003, Hanser - Übertragung von Werner
Richter)
Die
Versammlung hatte Alfredo einberufen, für acht Uhr, als das Geschirr vom
Abendessen abgewaschen oder zumindest eingeweicht war und alle sich faul und
zufrieden fühlten, sechs Bleche mit Shitkeksen kühlten auf dem Küchentisch
aus, und für danach stand ein Film in Aussicht (ein Charlie Chaplin, den Star
noch nicht gesehen hatte – spielte in Alaska, war das möglich?). Ein paar
hatten sich für den Anlaß extra herausgeputzt, vor allem Verbie, denn eine
Versammlung war ja im Grunde der beste Anlaß für eine Party, wenn schon alle
Brüder und Schwestern aus ihren Hütten und Jurten und den hintersten
Schlafkammern und entferntesten Stellen im wilden weiten Wald zusammengekommen
waren, und wieso auch nicht? dachte sich Star, wieso nicht? Feiern wir ’ne
Party. Wenn man sich’s recht überlegte, war ja sogar Kartoffelschälen für
den vegetarischen Eintopf eine Art Party. Jedenfalls war es keine Arbeit, nicht
im herkömmlichen Sinne, nicht wenn man dabei von den Brüdern und Schwestern
umgeben war und einen keiner mit einer Stechuhr überwachte.
Gegen halb acht stolzierte Verbie herein, in einem limonengrünen Cape über
einer rosa Rüschenbluse, das Gesicht in der Farbe der gesprungenen Tonfliesen
angemalt, die Norm eines Morgens, bevor irgend jemand aufgewacht war, auf der
Westseite des Hauses aufgeschichtet hatte. Jiminy stand neben ihr, in Zylinder
und Frack mit nichts darunter außer einem Donald-Duck-Slip, irgendein Neuankömmling
schlug die Bongos, pat-a-pat-pat, die Hunde und sogar die Ziegen waren in höchster
Unruhe, dann kam Maya hereingerauscht in einem Hochzeitskleid aus dem
Secondhandshop, das aussah, als wären die Motten noch nicht ganz damit fertig
geworden. Und Ronnie? Ronnie war Ronnie, kein Streß. Star selbst beließ es bei
eine bißchen Theaterschminke – Peace-Zeichen auf beiden Backen und ein
drittes Auge, komplett mit Lidschatten, mitten auf die Stirn gemalt.
Es war wohl schon halb neun oder so, als Reba hereinkam und ein paar Kerzen entzündete
und ein Tablett mit zwei Kannen Kamillentee und Keramikbechern auf dem großen
Tisch in der Küche abstellte. Das war das Signal, jedenfalls verstand Star es
so, und sie setzte sich neben Marco, Ronnie, Merry und Lydia auf den Fußboden,
doch es dauerte noch eine weitere halbe Stunde, bis Norm Sender und Alfredo
hereinkamen und Alfredo ein altes Zirkusmegaphon an die Lippen hob, um zu
intonieren: »Also gut, Leute, also gut – könnte ich einen Moment lang um
eure Aufmerksamkeit bitten... Und wir werden das hier so schmerzlos wie möglich
ablaufen lassen, ich versprech’s euch...«
Star fühlte sich gut – geradezu großartig –, als sie in die Kissen sank
und Marco den Arm um sie legte und einer der hellbraunen Hunde sich quer durch
den Raum schlängelte, um sich neben ihr einzurollen und den großen hellbraunen
Kopf auf ihr Knie zu legen. In diesem Augenblick schien alles zusammenzulaufen,
alle Fasern ihres Lebens, das Zerren zwischen den gegensätzlichen Polen:
Ronnie, Marco, der Freak im Tipi, ihre Eltern und der Job und das Auto und das
Zimmer, das sie zurückgelassen hatte, weil jetzt das hier ihre Familie war,
weil sie hierhergehörte. Sie streckte die Beine aus und starrte nach oben in
die Spinnweben, die an der Decke schwebten wie Miniaturwolkenbänke und einigen
Weberknechten das Leben schwermachten. Bis Drop City hatte sie nie irgendwo
hingehört.
Wer war sie denn in der Schule gewesen? Eine kleine Miss Niemand. Den Titel hätte
sie sich auf die Pullis sticken und quer über die Stirn tätowieren können.
Und in kleineren Buchstaben darunter: Ich bin ein Stück Scheiße, trampelt auf
mir herum. Bitte! Im Jahrbuch ihrer Highschool wurde nicht sie zur witzigsten
Schülerin gewählt oder zur besten Tänzerin oder zum vielversprechendsten
Talent, sie war weder in der Band noch in der Spanisch-AG, und als ihr Jahrgang
nach zehn Jahren ein Wiedersehenstreffen veranstaltete, da konnte sich kaum
jemand an sie erinnern. Die Typen bemerkten sie allerdings sehr wohl. Im College
jedenfalls. Und wie sie sie bemerkten: in den Korridoren und der Cafeteria und
in der Stadt, in den klaustrophobischen Gängen des Plattenladens – und in
ihren Augen glitzerte die Begierde und eine animalische Raubgier, deren sie sich
nicht einmal bewußt waren. Mit ein paar von ihnen ging sie aus, aber einen
richtigen Freund hatte sie nie, und obwohl sie hübsch war – sie wußte, daß
sie hübsch war –, kapierte sie nie, warum das eigentlich so war, außer daß
irgend etwas nicht zusammenpaßte, so als wäre sie in der falschen Epoche und
am falschen Ort geboren. Daran lag es, beschloß sie, und dieser Gedanke tröstete
sie durch alle Enttäuschungen und die klischeehaften Abläufe der Tage und
Monate und Jahre hindurch.
Sie ließ die banalen Pädagogikvorlesungen und Grundkurse in Psychologie über
sich ergehen, machte sich mit den sechs Hauptursachen für den Ersten Weltkrieg
sowie mit Algorithmen und der inneren Anatomie des Regenwurms vertraut, obwohl
sie immer ahnte, daß da noch mehr sein mußte.
Sie bekam den Abschluß, legte Make-up auf und begann, an derselben Grundschule,
auf die sie zehn Jahre zuvor gegangen war, eine dritte Klasse zu unterrichten,
dabei bewohnte sie das Mädchenzimmer im Haus ihrer Eltern wie ein Fall von
Entwicklungsstillstand, und jedermann sagte, sie sei ihrer Mutter so ähnlich,
denn die war Lehrerin in der Vorschule und trug immer putzige Hosenanzüge und
malvenfarbene Blusen mit Peter-Pan-Kragen in Kindergrößen, und das tat Star
ebenfalls. Aber sie wollte nicht ihrer Mutter ähneln. Wenn sie abends heimkam,
knüllte sie ihre Strumpfhose in dem Kindergrößen-Hosenanzug zusammen,
schleuderte beides in die Ecke ihres Zimmers und legte sich ausgestreckt auf den
Boden, an jedes Ohr einen Lautsprecher gepreßt, und starrte auf die Flecken und
Wirbel der dreimal gestriche-
nen Zimmerdecke, während Janis Joplin loslegte und durch die donnernden Akkorde
von »Ball and Chain« glitt. Ihre Mutter plapperte unentwegt beim Abendessen,
die Spitzengardinen aus Connemara hingen leblos am Fenster, ihr Vater bewachte
seinen Teller, als wollte ihn ihm jemand wegnehmen. Was macht denn Tommy Nardone,
ist der auch brav in der Klasse, weil ich nämlich seinen Bruder Randy hatte,
und das war vielleicht einer, sagte ihre Mutter etwa, und sie nickte dazu und
murmelte Zustimmung und kehrte dann in ihr Zimmer zurück, um das höhnische
Grinsen der Rolling Stones auf dem Cover der LP Out Of Our Heads zu betrachten.
Und dann ging sie eines ausgewaschenen, sterbenslangweiligen, seelezerfressenden
Oktobernachmittags ins Kaufhaus, um sich Kosmetika zu kaufen, und traf dort in
der Schallplattenabteilung auf Ronnie – oh, yeah, also, er war total
ausgestiegen aus dem Spießerleben, und wie, und er verscherbelte hier nur so
lange Platten, bis er endlich die Kohle zusammenhatte, um nach Kalifornien rüberzumachen,
denn dort ging’s ja ab, dort und nirgendwo anders. Oh, yeah. Miniröcke. Shops
mit Kifferzubehör, Haight-Ashbury. Lucy in the Sky with Diamonds.
»Es hat ein paar Probleme gegeben«, sagte Alfredo soeben, »und ich bin
sicher, daß jeder hier schon weiß, was Sache ist, aber wir – und da meine
ich mich, Norm, Reba... quasi alle, die heute früh im Gemüsegarten gearbeitet
haben, ja? –, also wir alle fanden, daß das inzwischen einfach irre ist...«
»Was ist irre?« fragte Ronnie und stützte sich auf die Ellenbogen. »Ich würde
sagen, eine Masse Sachen hier sind ziemlich irre, Mann.«
»Die reinste Komödie der Irrungen«, flötete Merry dazwischen.
Ronnie fuhr herum und hatte sein Publikum gefunden: »Tja, Irre sind des
Menschen Los.«
Die Leute stampften mit den Füßen, es gab schütteren Applaus, und ein, zwei
wiehernde Lacher zeugten vor allem von etwas zu viel Gras im Kopf. Alfredo saß
reglos da, leicht nach vorn über den Tisch gebeugt, und betrachtete jeden im
Raum mit lodernden Blicken. Als der Lärm verebbte, fuhr er fort: »Ja, aber ihr
alle wißt jedenfalls, daß zwei Klos für eine Kommune dieser Größe einfach
nicht genug sind, ganz zu schweigen davon, daß wir jedes Wochenende von
Besuchern überschwemmt werden, und wo jetzt der Sommer bevorsteht, kann das ja
nur noch schlimmer werden...«
»Hängt doch ein Schild auf«, sagte Jiminy. Er war ein schmächtiger Neunzehnjähriger
mit einem Bart, der ebensogut angespülter Seetang hätte sein können, und er
war noch keine Woche da. Star fand seinen Stil nicht übel. Sie hatte neulich
draußen gesessen, grüne Bohnen geschnitten und mit Merry über Musikgruppen
gequatscht, als er auf seinem Einrad die Straße raufgekommen war, neben sich
einen schwarzen Scotchterrier, der mit ihm über die Bodenwellen schwebte. Ich
bin angekommen! hatte er ausgerufen, und Scottie auch! Zwei Tage später wurde
der Hund überfahren, und Jiminy hatte im hohen Gras geflennt wie ein kleines
Kind. »Eintritt verboten, draußen bleiben, und damit bist du gemeint!«, so brüllte
er jetzt seinen Vorschlag heraus und bemerkte die Ironie gar nicht. »So haben
sie’s auf der ursprünglichen Drop City getan, in Colorado. Und auf Thunder
Mountain auch.«
»Ja, klar, aber wer soll denn dann entscheiden, wer rein darf und wer nicht?
Sollen wir uns etwa hier irgendwelche Kontrolleure aufhalsen, meinst du das im
Ernst?« Das war Verbie, die grünrosa schillerte wie ein Obstcocktail im Mixer.
»Norm, was denkst du darüber? Willst du unser Oberbulle sein?«
Norm Sender saß im Schneidersitz auf dem Tisch, um den Hals hing ihm eine
Kuhglocke an einem Lederband. Er blickte nicht mal auf. »Kommt nicht in die Tüte.«
»Das Problem«, sprach Alfredo weiter, und seine Stimme klang jetzt gepreßt,
als hielte er etwas zurück, was ihn fast erstickte, »das Problem ist einfach
das Scheißen im Wald. Und da ist jeder hier im Zimmer mitverantwortlich.«
»Einschließlich der Hunde«, prustete jemand.
»Mag sein, einschließlich der Hunde, aber es ist unhygienisch, Leute, und ich
meine, die meisten nehmen sich nicht mal die Zeit, das Zeug zu vergraben, und
das sind unsere eigenen Leute, wir von Drop City – die Wochenendhippies lassen
den Müll und ihre Exkremente sowieso überall fallen. Und übrigens, wenn wir
schon alle hier sind: es hat da gestern abend einen Vorfall im hinteren Haus
gegeben... Ihr wißt ja, wovon ich rede.«
Zustimmendes Murmeln. Verbie sagte zwei Worte – »Sky Dog« –, dann rief
jemand laut: »Das waren die Schwarzen.«
»Wirklich?« Alfredo ließ den Blick über alle Gesichter im Raum schweifen. »Na,
ich weiß nicht, vielleicht fragen wir besser mal Pan hier vorne – er war doch
dabei, oder nicht, Pan? Warum erzählst du uns nicht ein paar Einzelheiten? Komm
schon, Ronnie, erleuchte uns – erzähl uns was von Liebe und Frieden, na?«
Ronnie hatte schlaff in den Kissen gelegen, die Füße abgewinkelt, jetzt aber
kam er so schnell auf die Beine, daß Star richtig zusammenfuhr – und den Hund
verschreckte er ebenfalls. Auf einmal stand er zitternd in seinen
abgeschnittenen Jeans und dem Batikhemd da, und sie wünschte, sie hätte etwas
geraucht, irgendwas, denn das hier war Ronnie, auf den der Finger zeigte, er war
Ronnie das Opfer, Ronnie der gekreuzigte Märtyrer. »Ich hab’s dir schon mal
gesagt, Alter, und ich sage es jetzt euch allen, ich habe damit nichts zu tun
gehabt...«
»Ah, stimmt ja. Es war Sky Dog, richtig?« zischte ihn Alfredo an. »Und die
Schwarzen.«
Ronnie drückte es fast die Augen aus dem Kopf, der coole Ronnie, der arme
Ronnie, und er hob die Hände beschwichtigend in die Höhe. »Ich meine, ich
bin’s, Pan, ihr kennt mich doch alle. Glaubt ihr denn wirklich, ich würde so
was tun, ganz egal, wie bekifft ich da war? – Hey, die war erst vierzehn, da käm
ich doch in den Knast, wie man’s auch auslegt. Ich bin nicht so, zu der Sorte
gehöre ich nicht. Ihr kennt mich doch alle, oder? Oder?«
Irgendwer ganz vorne, eins der Gründungsmitglieder, stand jetzt ebenfalls auf.
Star konnte ihn zuerst nicht sehen, daher hob sie den Kopf aus den Kissen und spürte,
wie auch Marco neben ihr seine Haltung veränderte. Es war der Typ – der Freak
–, den alle Mendocino Bill nannten, ein einhundert Kilo schweres Haarknäuel
in einem Overall, den man auch als Scheuerlappen hätte verwenden können. »Hört
mal her, darum geht es doch gar nicht, und ich bin auf Pans Seite, der ist mein
Bruder, und ich glaube
ihm – ich meine, was ist denn das hier, ein Femegericht oder was? Nein, Leute,
worum es geht, das sind unsere schwarzen Brüder da draußen. Die schüchtern
hier ständig die Leute ein und haben nichts weiter drauf, als billigen Rotwein
zu saufen, von uns Dope zu schnorren und eine einzige Riesenparty zu feiern –
und zwar auf unsere Kosten. Denn sie lassen ja wohl keine Mahlzeit aus, oder?«
»Du Rassist«, sagte Verbie. Einzelne begannen zu zischeln.
»Hey, so ist das überhaupt nicht, das ist unfair« – Mendocino Bills Stimme
kletterte eine Oktave höher –, »immerhin hab ich in den Südstaaten
demonstriert, in Selma und in Birmingham, und ich möchte nur wissen, wo ihr
anderen damals wart, zum Teufel noch mal, und ich sag euch, mir ist auch scheißegal,
wer jemand
ist, aber wir müssen bei uns selbst für Ordnung sorgen, Leute, sonst rückt
der Sheriff von Sonoma County hier an und erledigt das für uns – und ich
glaube nicht, daß irgendwer von euch das gern hätte.«
Daraufhin fingen alle gleichzeitig an zu reden, Anschuldigungen flogen hin und
her, man hörte schlechte Witze, jemand blies wieder und wieder denselben Ton
auf einer Mundharmonika, Ronnie kam aus dem Scheinwerferlicht und sank wieder
zurück in sein Nest aus Kissen wie eine Eidechse, die in ihrer Spalte
verschwindet. Lydia ergriff seine Hand, und Merry schenkte ihm ihr
Ein-Millionen-Kilowatt-Lächeln, doch er wandte sich an sie, an Star, um sein Plädoyer
zu halten. Er schüttelte den Kopf, und das galt auch Marco, denn Marco musterte
ihn aufmerksam. »Ich schwöre es«, sagte Ronnie. »Ich schwöre, daß ich
nichts gemacht hab.«
»Rausschmeißen!« brüllte Jiminy. »Werfen wir die bloß raus!«
»Wen?«
»Die Schwarzen! Schmeißen wir die endlich raus hier. Norm, komm schon, Norm...«
Alle Blicke richteten sich auf Norm Sender, der wie der Buddha in der Mitte des
Tisches saß, und einen Sekundenbruchteil atmeten alle aus. Doch Norm wollte
nichts damit zu tun haben: er senkte den Kopf und schrumpfte auf halbe Größe.
»Land, Auf Das Jeder Ein Anrecht Hat«, sagte er.
»Aber jemand muß etwas unternehmen – das geht ja da draußen zu wie in Der
Herr der Fliegen, Mann.«
»Ach ja, sicher doch – und wie geht es hier drin zu?«
»Hey, fick dich doch.«
»Nein, fick du dich!«
Es war einfach zuviel. Star lag auf die Ellenbogen gestützt auf dem Bauch und wünschte,
sie würden endlich den Mund halten. Sie fragte sich, wo Harmonie und Freude
geblieben waren und weshalb sich alle hier andauernd anpflaumen mußten, und
dann fiel ihr Blick auf Ronnie, sie sah in seine Augen und entdeckte in seinem
Blick einen eiskalten Kern des Triumphs, versiegelt und unerreichbar für alles,
was hip war. Sie wollte ihm das eben zum Vorwurf machen, als sie spürte, wie
die Wärme an ihrer Seite verschwand, und dann blickte sie auf Marcos
zerschlissene Jeans und das verblichene Leder seiner Stiefel, die sich jetzt in
den Boden stemmten. »Hey!« sagte er. »Hey, alle mal herhören!« Er steckte
sich zwei Finger in den Mund und brachte einen jener
Fingernagel-auf-Schultafel-Pfiffe hervor, die man bei Footballspielen und
Rockkonzerten hörte.
Es wurde still. Alle sahen ihn an. »Sagt mal, warum geht nicht einfach jemand
hin und redet mit ihnen?«
»Mit denen reden?« wiederholte Alfredo ungläubig. »Wenn sie reden wollten, wären
sie ja wohl hier, oder? Aber nein, die bleiben unter sich und saufen lieber,
oder sie suchen sich die nächste Vierzehnjährige zum Vernaschen.« Er sah sich
im Raum um. »Und wer sollte das denn machen? Du etwa? Meldest du dich
freiwillig?«
»Ja«, sagte Marco und nickte langsam. »Ich denke schon.«
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