Doch am Leben
doch am leben
vermisst du was verbrenn den schmerz
ein schwarzes stück verstreu dein herz
erschöpf den luftzug dein begehr
erstick dich nicht in gegenwehr
schaffst du dir ein neues licht
ein irrendes denn deins ists nicht
doch achte das es weiter glimmt
und nur nicht deinen weg bestimmt
gehe laufe schritt um schritt
sei fünfach heiter und stirb mit
denk nicht daran was einst begann
war flüchtig nur bevors zerrann
vergiss auch das was du gesagt
was niemand glaubt weil keiner fragt
du brauchst nicht länger ich zu sein
in tausend stimmen doch allein
(2002)
Rezension I Buchbestellung III02 © LYRIKwelt