Der
Mann...
(aus: Wo ich bin ist hinten, Geschichten, 2002, Ritter-Verlag)
Der Mann ist in seiner Sexualität der Frau mit großen Sieben-Meilen-Stiefeln voraus. Er ist sich selbst am nächsten. Er bildet Trauben und Aufläufe um sich herum und drängelt sich ganz nach vorne, damit er sich besser sehen kann. Er steckt fünf Mark in den Schlitz und schaut ganz genau hin. Ganz lange. Ganz genau. Er weiß, daß seine Sexualität von hoher Höhe ist und ohne ihn da ein anderer wäre. Das kann er sich nicht entgehen lassen. Da kommt dann ein Vergleich, Länge mal Höhe mal Pi mal Daumen, gestreckt und gezogen und vor den Spiegel und und dann ist er auch schon fertig mit dem Vergleich, er hat den Schnellsten, das ist mal klar.
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