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Lina oder: Das
kalte Moor
(aus: Lina oder Das kalte
Moor, Erzählung, Kookbooks)
Lina und ich trafen uns in Trainingsanzügen vor ihrem Haus und liefen los. Es kam mir nicht verabredet vor. Nach einer halben Stunde zurück am selben Ort beugten wir beide den Körper nach vorne und keuchten, die Hände auf den Oberschenkeln, die Köpfe hochrot. Als wäre ein Zwischenboden aufgebrochen und darunter etwas Weiches aus Sand und Lärchennadeln zum Vorschein gekommen. // Ich bin hier ungenau, aber es lässt sich nicht besser sagen: Alles wurde mir bewusster, ich bekam ein Gefühl für Zeit, einzelne Tage bohrten sich aus dem Alltag ans Licht. Beim Laufen wurde eine Weite spürbar, wenn wir die Panzerstraße kreuzten, hinter dem Waldfriedhof entlang, in die Nähe des Flusses. Das Territorium, hätte Huck Finn vielleicht gesagt.
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