Holger Benkel

nacht

es pochen leise wasser in den rohren
hör ich die vibration der wände
hinter mir meine stimme klanglos
pulst aus dem dunkel das blut
ohne wunde steh ich steif
vorm offnen fenster fallen dumpf
die früchte von schweren bäumen
schreit eher endet ein vogel
im glas schwebt gleitend der bogen
die folie das becken des raumes
die lederne narbe über mir ins freie

Rezension I Buchbestellung I home 0I08 LYRIKwelt © Holger Benkel