Blaue Mitte
ich würd’ so gern mit dir
in einer Schale liegen
in der blauen Mitte
Wind fasst die Blätter
der einzige Laut
so hat schon immer Verheißung gewunken
außen herum war Verzweiflung ein breites Feld
die Kehlen von alter Bitterkeit zerschnürt
blaue Mitte Feuer jetzt
still & stetig
unsere Werkzeuge liegen bei uns
ruhen atmen lieben wir
von der Welt nicht gefasst nicht gesehen
doch vom ewigen Spiegel entdeckt
der uns losschickt
Funken
(2003)
Rezension I Buchbestellung II03 LYRIKwelt © M.B.