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Murmeljagd
(Leseprobe aus:
Murmeljagd, Roman, Seite 166, 1969, Rowohlt)
Überm Rosatsch segelte ein sehr bleicher, ins Grünliche spielender Mond etwas eiförmig, im Beginn seines Abnehmens. Die Wolkenflöße trieben unentwegt unter ihm hin, nordostwärts. Ihr eiliges Fahren spielte vor, der etwas unförmige Mond segle südwestlich in schneller Reise, und er kam auf und verschwand, und ehe er wieder auftauchte, noch verdeckt von undurchsichtigem Dunkel, liess er einen magischen Smaragdschein übern zerzausten Wolkenrand züngeln, und das Berg-See-Land blinkte auf und erlosch in unstetem Wandel.
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