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L'Airone/Der Reiher
(Leseprobe aus L'Airone/Der Reiher, Roman,
Seite 188, 1968/1986, Piper/2007, Wagenbach - Übertragung Herbert
Schlüter)
Es war zwecklos: Natürlich würde es dem Alten, dem menschenfressenden Riesen, am Ende gelingen, seine Hand auf das schöne junge Mädchen zu legen, das er verfolgte. Aber was bedeutete es? Auch wenn er ihr, nachdem er sie gepackt hatte, daß sie sich nicht mehr bewegen konnte, das Messer in die zuckende Kehle stieß, was war dann in Wirklichkeit Schwerwiegendes geschehen? Man brauchte die Dinge des Lebens nur aus einer gewissen Distanz zu betrachten, um zu sehen, was an ihnen war – nämlich nichts oder so gut wie nichts.
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