Ernst Balcke

Regen im Hügelland

Es ist des Weinens hier im Land kein Ende.
Der Aecker Schwermut trauert in den Regen,
und in des gelben Nebels Falten legen
sich alter Schnitter dürrgewordene Hände.
Dort, in des Hanges ausgewaschenen Rissen
rauschen des Regens trübe Wellen nieder,
bis sie am Rand des Hangs des Weges missen, -
und klagend hallen aus der Tiefe wieder.
Doch als am traurigsten das Wasser klang,
ward´s still auf einmal. - Da, ein Funke sprang
vom Himmel! - Eine Kirchenglocke sang -
und plötzlich stand das Land in weißem Brand.

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