das sprachlose
unter mir unterm meere ein drängen
ein halten der sache am laufen
und untendrunter ein brodeln
dagegen ist das hier ein witz
und über mir unter den sternen
ein schieben ein ständiges reiben
ich küsse die narbe den himmel
sofern meine lippen sich nähern
noch können diesen gesängen
mein mund mal ein drecksstück
mal engelsgezüng und mal nichts
nichts ist wie es ist und wies scheint
und meine arme die haltens
stoßen sich ab stoßen weg
und mit der brust ists das selbe
ihr lebenden und ihr untoten
reicht mir im reich eurer hände
die hand im notstand der dinge
das ist das was wir lieben
worüber wir uns erheben
das ist das was wir lassen
wo wir uns sprachlos gebärden
mir bleibt nur mein mund meine fühler
sie greifen gern mal in die vollen
sie tasten sich öfter durchs leere
mag drecksstück nicht mag kein engel sein
und zünglein schon gar nicht dann doch
lieber der staub zwischen den schüben
die über und unter den fühlern
das tun was wir nicht begreifen
Rezension I Buchbestellung I home 0I10 LYRIKwelt © I.B.