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Für Peter Huchel
(Leseprobe aus: Nachtleben, Gedichte,
1982, S.
Fischer)
Eine Mitternacht bleibt stehen
wie ein Messer,
das man nicht zuklappen kann,
eine ungeschwächte Stunde
mit geschärften Sinnen,
nachdem du gegangen bist.
Ein Zwiegespräch mit dem Licht.
Vieles steht um mein Dasein herum,
vieles fällt mir ins Wort.
Bin ich schon bei meinem Gedicht
oder frag ich mich erst hinein?
Rezension I Buchbestellung I home 0I05 LYRIKwelt © S. Fischer