|
|
aus: Warum Brasilien?
DANN GINGEN WIR IN MEIN ZIMMER. Wir sprachen kaum. Wir sahen uns an. Lächelten uns an. Lange, und sprachen kaum. Ich sagte mir: vielleicht ist er es. Er ist es, vielleicht ist er es, er ist es, vielleicht ist er es. Nicht, daß ich wankelmütig bin oder meine Meinung ändere, aber diese beiden Sätze hielten sich die Waage. Und er, er sagte sich: und wenn sie es ist. Das spürte man. All die Zärtlichkeiten, all die Blicke, es gab diesen Satz, der mir einfiel. Und gleichzeitig war ich skeptisch, und genau das war es, was genial war, meine Skepsis. Er ist es. Er ist es. Ich werde es morgen wissen, wenn er es ist. Viel Zeit bedarf es nicht. Vielleicht ist er es, oder er ist es. Und er, ebenso, ich spüre es. Wir sagen nichts dazu. Ich spüre es im Lächeln, ich spüre es in den Augen, und ich spüre es in den Händen. Und überhaupt. Es gibt nichts, was nicht gutgeht, es gibt nichts, was schiefläuft. Und daraufhin spüre ich es, denn es war noch nie so einfach, es glitt noch nie so sanft, noch nie. Ist es eine Frage der Größe, oder eine Frage von ich weiß nicht was, ich weiß noch nicht von was. Des Maßes? Ist es physisch? Bestimmt. Ich weiß es nicht. Ich weiß es noch nicht und ich will es wissen. Der Größe. Physisch? Er hat zu mir gesagt, daß beim ersten Mal, als er mich hier gesehen hat, als er in die Wohnung eingetreten ist, schon beim ersten Schritt ein Parfum in der Luft lag, wobei er sich sagte: ich mag ihren Geruch. Er mochte meinen Geruch …
Rezension I Buchbestellung I home IV03 © LYRIKwelt