Zum Fluss
Hinaus aus der Trägheit,
hinaus aus der stickigen Stadt.
Laufe, laufe langsam,
laufe bedächtig.
Genieße,
jeden deiner Schritte einatmend.
Laufe über halbverschneite
Dezemberwiesen.
Trockene, gelbe Grasbüschel
ragen in die kühle Luft.
Laufe unter starken Birken hindurch,
verweile bei ihnen
berühre sie, streife sie,
halte dich fest an ihnen.
Tauche in die
abendlichen Schatten
eines stillen Waldes,
Wut, Hass, Ohnmacht
herausschreiend
in den Wald,
die steilen Abhänge hinab,
hinunter zum Fluss,
der sich
schnell dahin fließend
und sanft rauschend,
durch das dunkle Tal schlängelt.
Bei anbrechender Dämmerung
am Fluss verweilen.
Am Wasser hockend
deine Gedanken
dem Fluss mitgeben.
Genieße jeden Augenblick
in der kühlen Gegenwart
des ewig dahin fließenden Wassers
und schreibe deine Gedanken nieder.
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