Stefan Zweig:Briefe 1939-42, S. Fischer, 2005Stefan Zweig zum Text (aus:Der begrabene Leuchter) zum Text (aus:Erinnerungen an Emile Verhaeren) zum Text (aus:Schachnovelle)

*28.November 1881 in Wien/Österreich, +23.Februar 1942 in Petropolis bei Rio de Janeiro/Brasilien

Stationen u.a.: Sohn eines jüdischen Industriellen. 1892-1900 Beginnt als Schüler Gedichte zu schreiben, die in Zeitschriften veröffentlicht werden. Ab 1900 Studium der Geisteswissenschaften in Berlin und Wien. 1904 Promotion Dr. phil. 1904-11 Große Reisen, u.a. Frankreich, Spanien, Algier, Indien, Burma, Ceylon, Amerika. 1912-14 Während des 1. Weltkriegs Arbeit für den Völkerfrieden in Zürich. 1917/18 Begegnung mit Romain Rolland, Hermann Hesse, James Joyce, Ferruccio Busoni. 1920-38 Ehe mit Friderike von Winternitz in Wien. Bis 1934 überwiegend in Salzburg und England. 1934 Übersiedlung nach London. 1936 Südamerikareise. 1939 Heirat mit Lotte Altmann. 1940 Britische Staatsbürgerschaft. 1941 Brasilien. Die politische Entwicklung in Europa treibt ihn in den Selbstmord.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Novelle, Erzählung, Essay, Übersetzung, Theaterstück

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): -

Veröffentlichungen (Auswahl): Silberne Saiten, Gedichte (1901). Die Liebe der Erika Ewald, Novellen (1904). Paul Verlaine, Monografie (1905). Die frühen Kränze, Lyrik (1906). Tersites, Theaterstück (1908). Émile Verhaeren, Monografie (1910). Brennendes Geheimnis, Erzählung (1911). Der verwandelte Komödiant, Theaterstück (1912). Das Haus am Meer, Theaterstück (1912). Jeremias, Theaterstück (1918). Fahrten, Essays (1919). Drei Meister, Novelle (1920). Amok, Novellen (1922). Angst, Novelle (1925/S. Fischer). Verwirrung der Gefühle, Novellen (1926). Volpone, Theaterstück (1926). Marceline Desbordes-Valmore, Das Lebensbild einer Dichterin (1927, Insel Verlag). Sternstunden der Menschheit, Essay (1927). Quiproquo, Komödie (1928). Kleine Chronik, Novellen (1929). Heilung durch den Geist (1931). Ausgewählte Gedichte (1931). Die Schweigsame Frau, Oper (1935 - Musik von Richard Strauss). Triumph und Tragik des Erasmus von Rotterdam (1934). Maria Stuart, Novelle (1935). Baumeister der Welt, Essay (1936). Ungeduld des Herzens, Roman (1938). Schachnovelle (1941/1997, S. Fischer/2002, Büchergilde Gutenberg). Der begrabene Leuchter, Eine Legende (1963, Furche Verlag/1999, S. Fischer).

Sekundärliteratur (Auswahl): Stefan Zweig-Texte, Bilder, Dokumente (1993, Residenz, hrsg. von Klemens Renoldner, Peter Karlhuber, Hildemar Holl). Der fliegende Salzburger (2003, Residenz, hrsg. von Gert Kerschbaumer). Briefe 1932-42 (2005, S. Fischer, hrsg. von Knut Beck und Jefrey B. Berlin). Drei Leben, Eine Biographie (2006, S. Fischer, hrsg. von Oliver Matuschek). Wenn einen Augenblick die Wolken weichen, Briefwechsel 1912-42 (2006, S. Fischer, hrsg. von Jeffrey Sachs und Gert Kerschbaumer).

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