Carl Zuckmayer, Foto: privat/S. Fischer-Verlag.de (hf0313)Carl Zuckmayer, Foto: S. Fischer-Verlag.deCarl Zuckmayer zum Text (aus:Geheimreport) zum Text (aus:Des Teufels General) zum Text (Rinderlegende) Hintergrund-Information: Grabstätte Carl Zuckmayer

*27.Dezember 1896 in Nackenheim/Rhein bei Mainz, +18.Januar 1977 in Visp/Wallis/Schweiz

Stationen u.a.: Fabrikantensohn. 1903-14 in Mainz. 1914 Kriegsfreiwilliger. 1918-20 Studium Jura, Philosophie, Soziologie, Naturwissenschaften in Frankfurt/M. und Heidelberg. 1920 Übersiedlung nach Berlin. Arbeit fürs Theater. Lebt 1921/22 mit Annemarie Seidel zusammen. 1922 Aufenthalt in Norwegen. 1922 Dramaturg in Kiel. 1923 Beginn der Freundschaft mit Bert Brecht. 1925 Dramaturg in Berlin.1925 Heirat mit der Schauspielerin Alice von Herdan. 1933 Aufführungs- und Publikationsverbot in Deutschland. Zieht sich mit der Familie nach Henndorf bei Salzburg zurück. 1938 Emigration über die Schweiz in die USA. 1946 Rückkehr in die Schweiz. 1948 Herzinfarkt. Lebt viele Jahre in Saas-Fee. Begraben auf dem Friedhof von Saas-Fee.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Erzählung, Roman, Drama, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Kleist-Preis (1925). Georg Büchner-Preis, Darmstadt (1929). Heidelberger Dramatikerpreis (1929, gemeinsam mit René Schickele und Max Mell). Großer Österreichischer Staatspreis (1959). Goethe-Preis der Stadt Frankfurt/Main. Heinrich Heine-Preis (1972).

Veröffentlichungen (Auswahl): Kreuzweg, Drama (1920). Der fröhliche Weinberg, Schauspiel (1925). Pankraz erwacht, Theaterstück (1925). Der Baum, Lyrik (1926). Schinderhannes, Drama (1927). Katharina Knie, Theaterstück (1928). Kakadu-Kakada, Kinderstück (1929). Der Hauptmann von Köpenick, Drama (1931). Salwàre oder Die Magdalena von Bozen, Roman (1936, Bermann-Fischer-Verlag). Bellmann, Theaterstück (1938). Des Teufels General, Drama (1946/1961, S. Fischer). Gedichte 1916-48, Gedichte (1948, Suhrkamp). Der Gesang im Feuerofen, Theaterstück (1950). Das kalte Licht (1955). Die Fastnachtsbeichte, Erzählung (1959). Als wär's ein Stück von mir, Autobiographie (1967). Der Rattenfänger, Theaterstück (1975). Geheimreport, Berichte (2002, Wallstein-Verlag, hrsg. von Gunther Nickel und Johanna Schrön). Deutschlandbericht für das Kriegsministerium der Vereinigten Staaten von Amerika (2004, Wallstein-Verlag, hrsg. von Gunther Nickel, Johanna Schrön, Hans Wagener).

Sekundärliteratur (Auswahl): Fülle der Zeit, Carl Zuckmayer und sein Werk (1956, von Luise Rinser). Carl Zuckmayer/Annemarie Seidel, Briefwechsel (2003, Wallstein-Verlag, hrsg. von Gunter Nickel)

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