Hedda Zinner
(Hedda Erpenbeck-Zinner)

*20.Mai 1905 in Lemberg, +4.Juli 1994 in Berlin

Stationen u.a.: Schriftstellerin und Journalistin. Schreibt unter verschiedenen Pseudonymen wie z.B. Elisabeth Frank, Hannchen Lobesam. 1923-25 die Schauspielakademie. Heiratet 1928 Fritz Erpenbeck. Lebt ab 1929 in Berlin. Mitglied in der KPD. 1933 Flucht über die Tschechoslowakei in die UdSSR. Dort 1942 Geburt des Sohnes John Erpenbeck. 1945 Rückkehr nach Berlin-Ost (Niederschönhausen). Ab 1946 Spielleiterin im Hause des Rundfunks. Großmutter von Jenny Erpenbeck.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman, Theaterstück, Hörspiel, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Nationalpreis der DDR (1954). Goethe-Preis der Stadt Berlin (1958). Lessing-Preis der DDR (1961). Lion-Feuchtwanger-Preis der Akademie der Künste der DDR (1974). Staatspreis der DDR (1989).

Veröffentlichungen (Auswahl): Unter den Dächern, Gedichte (1936). Das ist geschehen, Gedichte (1939). Caféhaus Payer, Schauspiel (1945). Alte Dichtung und Folklore fern und nah (1947). Alltag eines nicht alltäglichen Landes, Reportagen und Gedichte (1950/1952/1953). Der Mann mit dem Vogel, Komödie (1952). Der Teufelskreis, Drama (1953). Freie Völker, freie Lieder, Lyrik (1952). Nur eine Frau, Roman (1954). Lützower, Schauspiel (1955). General Landt, Schauspiel (1959). Was wäre wenn, Komödie (1961). Ravensbrücker Ballade, Tragödie (1961). Ein Amerikaner in Berlin, Posse (1963). Wenn die Liebe stirbt, Erzählungen (1965). Die Schwestern, Roman (1970). Auf dem roten Teppich, Reportagen (1978). Katja, Roman (1980). Die Lösung, Roman (1981). Arrangement mit dem Tod, Roman (1984).

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