Paul Zech, Foto: literaturport.de (hf1107)

Paul Robert Zech zum Text (Fabrikstraße Tags)

*19.Februar 1881 in Briesen/Westpreußen, +7.September 1946 in Buenos Aires/Argentinien

Stationen u.a.: Schriftsteller des Expressionismus. Arbeitet einige Monate im Kohlebergwerk in Belgien. Kommt um 1900 nach Wuppertal. Erfindet Studium und Promotion. Heiratet 1904 Helene Simon, mit der er zwei Kinder hat. Lernt 1911 Else Lasker-Schüler persönlich kennen und geht auf ihren Rat 1912 ohne Familie nach Berlin. Mitbegründer der 1913 -20 erschienenen literarischen Zeitschrift "Das neue Pathos". Meldet sich 1914 freiwillig zum Militär. Publiziert kriegskritische Gedichte unter dem Pseudonym "Michel Michael". 1925 Hilfsbibliothekar. Wird wegen Plagiatsvorwürfen aus dem Schriftstellerverband entlassen. Wird 1933 aus seiner Bibliotheksstelle wegen des Vorwurfs des Bücherdiebstahls entlassen. Flieht über Wien und Triest nach Südamerika. Kommt bei seinem Bruder in Buenos Aires unter. Reist kreuz und quer durch Südamerika. Seine Urne ist in Berlin beigesetzt.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Essay, Erzählung, Roman, Theaterstück, Kritik, Nachdichtung, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Kleist-Preis (1917).
- Bis 1929 Mitglied im Schriftstellerverband.

Veröffentlichungen (Auswahl): Waldpastelle, Gedichte (1910). Schollenbruch, Gedichte (1912). Sonette aus dem Exil (1913). Die eiserne Brücke, Gedichte (1914). Die rot durchrasten Nächte, Gedichte (1914). Der schwarze Baal, Novellen (1917/1919). Vor Cressy an der Marne, Gedichte eines Frontsoldaten (1918). Das Grab der Welt.Eine Passion wider den Krieg, Tagebuch (1919). Das trunkene Schiff, Theaterstück (1926). Rimbaud.Das gesammelte Werk, Nachdichtungen (1927). Die lasterhaften Balladen und Lieder des François Villon, Nachdichtung (1931/1962, dtv). Nur ein Judenweib, Theaterstück (1935). Die Kinder von Paraná, Roman (unveröffentlicht).

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