Christa Wolf, 2004, Foto: Ekko von Schwichow

Christa Wolf,
Foto: Ekko von Schwichow

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Christa Wolf Hintergrund-Information: Zum 75. Geburtstag von Christa Wolf Hintergrund-Information: Zum 80. Geburtstag von Christa Wolf Hintergrund-Information: Zum Tod von Christa Wolf
(Christa Ihlenfeld)

*18.März 1929 in Landsberg an der Warthe, +1.Dezember 2011 in Berlin

Stationen u.a.: 1945 Umzug nach Mecklenburg. 1949 SED-Mitglied. 1945-53 Germanistik-Studium in Leipzig und Jena. Die Diplomarbeit "Probleme des Realismus im Werk Hans Falladas" schreibt sie bei Hans Mayer. 1951 Heirat mit Gerhard Wolf. 1952 Geburt der Tochter Annette. 1953-62 Kritikerin, Lektorin, Herausgeberin. 1956 Geburt der Tochter Katrin. Seit 1962 freie Schriftstellerin. 1963-67 Kandidatin des ZK der SED. 1982 Gastdozentur in Frankfurt. 1987 Gastdozentur in Zürich. 1993 werden Dokumente gefunden, die eine kurzzeitige Zusammenarbeit mit der Stasi in den 50iger Jahren belegen.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Erzählung, Essay, Hörspiel

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Kunstpreis der Stadt Halle/Saale (1961). Heinrich Mann-Preis der DDR (1963). Nationalpreis der DDR (1963). Wilhelm Raabe-Preis der Stadt Braunschweig (1972, wird von ihr abgelehnt). Theodor Fontane-Preis (1972). Bremer Literaturpreis (1977). Georg Büchner-Preis, Darmstadt (1980). Franz Nabl-Preis der Stadt Graz (1983). Schiller-Gedächtnispreis des Landes Baden-Württemberg (1983). Österreichischer Staatspreis für Europäische Literatur (1985). Geschwister-Scholl-Preis der Stadt München (1987). Elisabeth Langgässer-Literaturpreis der Stadt Alzey. Nationalpreis der DDR (1987). Samuel-Bogumil-Linde-Preis, Thorn/Göttingen. Nelly Sachs-Preis der Stadt Dortmund (1999). Deutscher Bücherpreis, Leipzig (2002). Homer-Lyrik-Preis, Canakkale/Türkei (2002). Hermann Sinsheimer-Preis für Literatur und Publizistik der Stadt Freinsheim (2005). Thomas Mann-Preis, Lübeck/München (2010). Uwe Johnson-Preis (2010).
- 1955-77 Mitglied im Schriftstellerverband der DDR.

Veröffentlichungen (Auswahl): Moskauer Novelle (1959). Blickwechsel, Erz. (1970). Der geteilte Himmel (1963). Ein Juninachmittag, Erz. (1967). Nachdenken über Christa T. (1969). Lesen und Schreiben (1971). Till Eulenspiegel (1972). Unter den Linden, Geschichten (1974). Kindheitsmuster, Roman (1976). Kein Ort. Nirgends (1979). Geschlechtertausch. Drei Geschichten über die Umwandlung der Verhältnisse (1980, Luchterhand, von Sarah Kirsch, Irmtraud Morgner, Christa Wolf). Kassandra, Roman (1984). Sommerstück, Roman (1989). Was bleibt (1979/1990, Luchterhand). Auf dem Weg nach Tabou, Chronik (1994). Medea-Stimmen (1996). Störfall, Roman (1987). Essays, Gespräche, Briefe 1975-86 (2000, Luchterhand). Leibhaftig, Erz. (2002, Luchterhand). Ein Tag im Jahr, Tagebuch (2003, Luchterhand). Christa Wolf/Anna Seghers:Das dicht besetzte Leben, Briefe, Gespräche, Essays (2003, Aufbau TB, hrsg. von Angela Drescher). Christa Wolf.Charlotte Wolf.Ja, unsere Kreise berühren sich, Briefe (2004, Luchterhand). Mit anderem Blick, Erzählungen (2005, Suhrkamp). Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud, Roman (2010, Suhrkamp). August, Erzählung (2012, Suhrkamp).

Sekundärliteratur (Auswahl): Christa Wolf.Eine Biografie (2002, Kindler, hrsg. von Jörg Magenau). Christa Wolf.Eine Biografie in Bildern und Texten (2004, Luchterhand, hrsg. von Peter Böthig). Sich aussetzen.Das Wort ergreifen: Texte und Bilder zu 80. Geburtstag von Christa Wolf (2009, Wallstein-Verlag, hrsg. von Therese Hörnigk). Christa Wolf. Leben, Werk, Wirkung (2006, Suhrkamp BasisBiographie, von Sonja Hilzinger).

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