Günther Weisenborn

*10.Juli 1902 in Velbert, +26.März 1969 in West-Berlin

Stationen u.a.: Studium in Bonn. 1930 Argentinien. Mitglied der Widerstandstandsgruppe um Libertas Schulze-Boysen im 3. Reich. 1933 werden seine Bücher verbrannt. 1942-45 Zuchthaus. 1945 kurzzeitig Bürgermeister. Mitbegründer des Hebbel-Theaters. Schreibt unter den Pseudonymen Eberhard Foerster und Christian Munk.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman, Drama

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Bundesfilmpreis (1956).

Veröffentlichungen (Auswahl): Die Barbaren, Roman (1931). Die Illegalen, Drama (1946). Memorial, Erinnerungen (1948). Die Ballade vom Eulgenspiegel. Das verlorene Gesicht. Die Neuberin. Der Verfolgter. Die Mutter. Der dritte Blick. Auf Sand gebaut. Der Verfolger. Der lautlose Aufstand, Dokumentation. Göttinger Kantate. Der gespaltene Horizont, Aufzeichnungen eines Außenseiters (1964).

Sekundärliteratur (Auswahl): Günter Weisenborn zum 100. Geburtstag (2002, Langenberger Texte, Band 3 im Athena-Verlag, hrsg. von Frank Overhoff).

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