Martin Walser, 2003, Foto: Doris Poklekowski

Martin Walser
Foto: Doris Poklekowski

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Martin Walser zum Text ("Sonntagskind" aus:Lebenslauf der Liebe) zum Text ("Zärtlichkeit" aus Der Bodensee) Hintergrund-Information: Martin-Walser-Ausstellung Hintergrund-Information: Zum 80. Geburtstag von Martin-Walser Hintergrund-Information: Augstein-Sohn von Martin-Walser Interview mit Martin Walser, 2007 Martin Walser über sein Buch "Mein Jenseits" Interview mit Martin Walser über die Verfilmung "Ein fliehendes Pferd" Interview mit Martin Walser zum 85. Geburtstag
(Martin Johannes Walser)

*24.März 1927 in Wasserburg/Bodensee, lebt und arbeitet in Nussdorf/Überlingen am Bodensee/Baden-Württemberg

Stationen u.a.: Sohn eines Gastwirts. Militärdienst. Kriegsgefangenschaft. 1946-48 Studium Literaturwissenschaft, Geschichte, Philosophie in Regensburg und Tübingen. Seit 1950 mit Katharina Neuner-Jehle verheiratet. Promotion Dr. phil. über Franz Kafka. 1949-57 Funk- und Fernsehmitarbeiter. Vater von Franziska, Alissa, Johanna und Theresia und leiblicher Vater von Jakob Augstein, Sohn von Maria Carlsson und Erbe des Spiegel-Gründers Rudolf Augstein. Seit 1957 freier Schriftsteller. Poetik-Dozent an der Universität Heidelberg.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman, Essay, Hörspiel, Theaterstück, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Preis der Gruppe 47 (1955). Hermann Hesse-Literaturpreis, Karlsruhe (1957). Gerhart Hauptmann-Preis (1962). Schiller-Gedächtnis-Preis (1965). Bodensee-Literaturpreis (1967). Schiller-Gedächtnis-Preis (1980). Heine-Plakette der Heinrich Heine-Gesellschaft (1981). Georg Büchner-Preis, Darmstadt (1981). Ehrendoktorwürde der Universität Konstanz (1983). Carl Zuckmayer-Medaille, Mainz (1990). Ricarda Huch-Preis (1990). Großer Literaturpreis der Bayrischen Akademie der Schönen Künste (1990). Literaturpreis der Stadt Wurzach (1992). Grazer Literaturpreis (1994). Franz Nabl-Literaturpreis der Stadt Graz. Ehrendoktorwürde der Universität Dresden (1994). Friedrich Hölderlin-Preis der Stadt Homburg (1996). Wilhelm Heinse-Medaille (1997). Ehrendoktorwürde der Kath. Universität Brüssel (1998). Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, Frankfurt/Main (1998). Alemannischer Literaturpreis (2002). Corine-Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten (2008). Internationaler Friedrich Nietzsche-Preis (2015).
- Mitglied in der Gruppe 47.

Veröffentlichungen (Auswahl): Ein Flugzeug über dem Haus, Erzählung (1955). Ehen in Philippsburg, Roman (1957). Halbzeit, Roman (1960). Eiche und Angora, Drama (1962). Das Einhorn, Roman (1966). Die Zimmerschlacht, Drama (1967). Aus dem Wortschatz unserer Kämpfe (1971). Die Gallistl'sche Krankheit, Roman (1972). Der Sturz, Roman (1973). Jenseits der Liebe (1976). Ein fliehendes Pferd, Novelle (1978, Suhrkamp/2009, Verfilmung ZDF). Brandung, Roman (1985). Meßmers Gedanken (1985). Der Abstecher. Jagd (1988). Ein springender Brunnen, Roman (1998, Suhrkamp). Ohne einander, Roman (1993). Finks Krieg, Roman (Suhrkamp). Mit der Schwere spielen (Suhrkamp). Vormittag eines Schriftstellers, Essays (Suhrkamp). Ich vertraue.Querfeldein, Reden und Aufsätze (2000, Suhrkamp). Der Lebenslauf der Liebe (2001, Suhrkamp). Aus dem Wortschatz unserer Kämpfe, Prosa, Aufsätze, Gedichte (2002, Suhrkamp). Tod eines Kritikers, Roman (2002, Suhrkamp). Meßmers Reisen (2003, Suhrkamp). Der Augenblick der Liebe, Roman (2004, Rowohlt). Leben und Schreiben, Tagebücher 1951-62 (2005, Rowohlt). Angstblüte, Roman (2006, Rowohlt). Das geschundene Tier, Balladen (2007, Rowohlt). Leben und Schreiben, Tagebücher 1963-72 (2007, Rowohlt). Ein liebender Mann, Roman (2008, Rowohlt). Mein Jenseits, Novelle (2010, Berlin University Press). Leben und Schreiben, Tagebücher 1974-78 (2010, Rowohlt). Muttersohn, Roman (2011, Rowohlt). Meine Lebensreisen (2012, Corso-Verlag). Über Rechtfertigung - eine Versuchung (2012, Rowohlt). Das dreizehnte Kapitel, Roman (2012, Rowohlt). Meßmers Momente, Aphorismen (2013, Rowohlt). Die Inszenierung, Roman (2013, Rowohlt). Ein sterbender Mann, Roman (2016, Rowohlt).

Sekundärliteratur (Auswahl): Martin Walser.Eine Biographie (2005, Rowohlt, hrsg. von Jörg Magenau).

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