Herwarth Walden
(Georg Lewin)

*16.September 1878 in Berlin, +31.Oktober 1941 im Gulag Saratow

Stationen u.a.: Komponist und Schriftsteller. Studium Musik, Komposition, Klavier in Berlin und Florenz. Gründet 1910 die Kunst- und Literatur-Zeitschrift "Sturm". 1901-11 Ehe mit Else Lasker-Schüler. Gründet 1903 den "Verein für Kunst" in Berlin. 1912-24 Ehe mit der schwedischen Malerin Nell Roslund. 1918 wird er Mitglied der Kommunistischen Partei. Stirbt in einem stalinistischen Gefängnis bei Saratow.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Essay, Erzählung, Roman, Theaterstück

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): -
- Ab 1903 Mitglied im "Verein für Kunst", Berlin.

Veröffentlichungen (Auswahl): Das Buch der Menschenliebe, Roman (1916). Die Härte der Weltenliebe, Roman (1917). Kind, Drama (1918). Menschen, Drama (1918). Unter den Sinnen, Roman (1919). Die neue Malerei, Essay (1920). Glaube, Drama (1920). Die Beiden, Drama (1920). Erste Liebe, Drama (1920). Letzte Liebe, Drama (1920). Im Geschweig der Liebe, Gedichte (1925). Vulgär-Expressionismus, Essay (1938). Feinde in Scharen. Ein wahres Vergnügen dazusein, Briefwechsel 1909-1912 Karl Kraus/Herwarth Walden (2002, Wallstein-Verlag, hrsg. von George C. Avery).

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