Wilhelm Wackernagel, Foto: wikipedia.org (hf0216)Wilhelm Wackernagel zum Text (Alles was Federn hat fliegt hoch) zum Text (Geduld bringt Rosen)
(Karl Heinrich Wilhelm Wackernagel)

*23.April 1806 in Berlin, +21.Dezember 1869 in Basel/Schweiz

Stationen u.a.: Sohn eines Buchdruckers und Kriminalkommissars. 1824-27 Studium altdeutsche Sprache, Literatur und klassische Philologie in Berlin. 1828-30 Journalist und Privatgelehrter in Breslau. 1833 Promotion. Da er in Preussen als Demagoge verdächtigt wird, muss er Deutschland verlassen. Ab 1935 Professor in Basel. 1837 Ehe mit Karoline Louise Bluntschli. 1850 Ehe mit Maria Salome Sarasin. 1854-57 und 1868-69 Mitglied im Basler Grossen Rat.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Prosa, Sachbuch

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): -
- Ab 1851 korrespondierendes Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften.

Veröffentlichungen (Auswahl): Zwölf mittelhochdeutsche lyrische Gedichte (1827). Gedichte eines fahrenden Schülers, Lyrik (1828, Verlag Laue). Geschichte des deutschen Hexameters und Pentameters bis auf Klopstock (1831). Die Verdienste der Schweizer um die deutsche Literatur, Academische Antrittsrede (1833). Zur Erklärung und Beurtheilung von Bürgers Lenore (1835). Über die dramatische Poesie (1838). Neuere Gedichte (1841). Zeitgedichte (1843). Weinbüchlein (1845, Verlag Weidmann). Altfranzoesische Lieder und Leiche aus Handschriften zu Bern und Neuenburg mit grammatischen und litterarhistorischen Abhandlungen (1846). Die altdeutschen Dichter des Elsasses, Bd. 1: Otfrid von Weißenburg; Bd. 2: Heinrich der Gleißner (1847/48). Poetik, Rhetorik und Stilistik (1873/2003)

Sekundärliteratur (Auswahl): Briefwechsel der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm mit Theodor Georg von Karajan, Wilhelm Wackernagel, Johann Hugo Wyttenbach und Julius Zacher, Briefwechsel der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm. Kritische Ausgabe in Einzelbänden. Bd. 4. (2009, hrsg. von Wolfgang Höppner, Michael Gebhardt, Jens Haustein, Jürgen Jaehrling).

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