Fritz von Unruh redet 1932 auf einer Kundgebung der Eisernen Front (PND 118625527), Foto:wikipedia.org (hf0212)Fritz von Unruh

*10.Mai 1885 in Koblenz, +28.November 1970 in Diez/Lahn

Stationen u.a.: Schriftsteller und Maler. Freiwilliger Teilnehmer am 1. Weltkrieg. Wird nach einer schweren Verwundung ein entschiedener Pazifist und republikanisch gesinnter Militärgegner. Ab 1919 Freundschaft mit Franz Werfel. Flieht 1935 über Südfrankreich und Spanien in die USA. Heiratet 1940 die Schauspielerin Friedrike Ergas-Schaffer. Kommt 1962 dauerhaft nach Deutschland zurück.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Kleist-Preis (1914). Grillparzer-Preis (1923). Schiller-Preis (1927, gemeinsam mit Hermann Burte und Franz Werfel). Wilhelm Raabe-Preis (1947). Goethe-Preis (1948). Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt/Main (1955). Carl von Ossietzky-Medaille (1966).

Veröffentlichungen (Auswahl): Jürgen Wullenweber, Drama (1908). Offiziere, Drama (1911). Louis Ferdinand Prinz von Preußen, Drama (1913). Ein Geschlecht, Tragödie (1917). Opfergang, Erzählung (1919). Stürme, Schauspiel (1922). Rosengarten, Drama (1923). Bonaparte, Schauspiel (1927). Phaea, Komödie (1930). Zero, Komödie (1932). Gandha, Drama (1935). Charlotte Corday, Drama (1936). Miss Rollschuh, Drama (1941). Der Befreiungsminister, Drama (1948). Der nie verlor, Roman (1948). Die Heilige, Roman (1952). Fürchtet nichts, Roman (1952). Wilhelmus, Drama (1953). Duell an der Havel, Schauspiel (1954). Bismarck oder Warum steht der Soldat da?, Drama (1955). Der Sohn des Generals, Roman (1957). Im Haus des Prinzen, Roman (1967).

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