Reperterium von Heimito von Doderer, Beck, 1996Heimito von Doderer

*5.September 1896 in Weidlingau bei Wien/Österreich, +23.Dezember 1966 in Wien/Österreich

Stationen u.a.: Architektensohn. Jugendzeit in Wien. Teilnehmer am 1. und 2. Weltkrieg. 1921-25 Studium der Geschichtswissenschaften in Wien. Promotion zum Dr. phil. Durch die Mitgliedschaft in der NSDAP belastet. Ab 1946 freier Schriftsteller. Schreibt auch unter dem Pseudonym René Stangeler.

Arbeitsgebiete: Essay, Erzählung, Roman

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Willibald Pirkheimer-Medaille der Stadt Nürnberg (1958). Der Kölner Industrielle Henner Löffler hat 1996 einen Literaturpreis gestiftet, der nach Heimito von Doderer benannt wird.

Veröffentlichungen (Auswahl): Ein Mord, den jeder begeht, Roman (1938). Ein Umweg, Roman (1940). Die Strudlhofstiege, Roman (1951). Die Dämonen, Roman (1956). Die Peinigung der Lederbeutelchen, Erz. (1959). Selbstzeugnisse zu Leben und Werk (1995, Beck, hrsg. von Martin Loew-Cadonna). Repertorium, Ein Begreifbuch von höheren und niederen Lebens-Sachen (1996, Beck). Die Erzählungen (2006, Beck, hrsg. von Wendelin Schmidt-Dengler).

Sekundärliteratur (Auswahl): Die Verbildlichung des Glücks, Untersuchungen zum Werk Heimito von Doderers (1989, von Roland Koch). Schüsse ins Finstere, Zu Heimito von Doderers Kurzprosa (2001, Königshausen & Neumann, hrsg. von Gerald Sommer und Kai Luehrs-Kaiser). Die Kunst des Bogenschießens und der Roman, Zu den "Commentari" des Heimito von Doderer (2005, Siemens-Stiftung, hrsg. von Martin Mosebach).

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