Tomas Venclova, 2003, Foto: Ekko von Schwichow

Tomas Venclova
Foto: Ekko von Schwichow

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Tomas Venclova zum Text (Wir sahn uns durch die Worte anderer...) zum Text (Schreib ein Gedicht...)

*11.September 1937 in Klaipeda (Memel)/Litauen, lebt und arbeitet in den USA

Stationen u.a.: Litauischer Dichter. Sohn des Schriftstellers Antanas Venclova. 1954-60 Studium Philologie an der Universität Wilna. Journalist. Lebt in Moskau und Leningrad. Enge Freundschaft mit Anna Achmatowa und Jossif Brodskij. In den 70iger Jahren in der litauischen Bürgerrechtsbewegung engagiert. 1977 verlässt er Litauen. Aberkennung der sowjetischen Staatsbürgerschaft. Er geht ins Exil in die USA. Seit 1980 lehrt er russische Literatur an der Yale Universität. Seit 1993 Professor für Slawistik.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Essay, Übersetzung, Kritik

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): International Vilenica Prize, Slowenien (1990). National-Preis von Litauen (2001). Petrarca-Preis (2014, gemeinsam mit Franz Mon).
- Mitglied des Internationalen P.E.N.

Veröffentlichungen (Auswahl): Kalbos Zenklas/Zeichen der Sprache, Gedichte (1972). Forms of hope, Essays. Vor der Tür das Ende der Welt, Gedichte (2000, Rospo-Verlag/2002 Hanser - Übertragung Claudia Sinnig-Lucas und Rolf Fieguth, mit einem Essay von Joseph Brodsky). Die Zukunft der Erinnerung. Günter Grass, Czeslaw Milosz, Wislawa Szymborska,Tomas Venclova, Gesprächs-Dokumentation (2001, Steidl).

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