Galsan Tschinag, 1993, Foto: Ekko von Schwichow

Foto: Ekko von Schwichow
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Galsan Tschinag zum Text (Noch ist September...) zum Text (aus:Auf der großen blauen Straße) Hintergrund-Information: Galsan Tschinag Gast bei den Interkulturellen Wochen
(Irgit Schynykbaj-oglu Dschuruk-uwaa)

*24.Dezember 1944 im Hohen Altai/West-Mongolei, lebt und arbeitet in Ulaanbataar (Ulan Bator)/Mongolei

Stationen u.a.: Wird im Winter 1944 geboren. Vom Stamme der Tuwa. 1962 Studium Germanistik in Leipzig. 1968 Diplomarbeit über Erwin Strittmatter. Schreibt Prosa in deutscher Sprache. 1976 wird ihm die Lehrerlaubnis wegen politischer Unzuverlässigkeit entzogen. Anerkannter Schamane. Seit 1990 freier Schriftsteller.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Adelbert von Chamisso-Preis (1992). Puchheimer Leserpreis (1995). Heimito von Doderer-Literaturpreis (2001). Bundesverdienstkreuz (2002).

Veröffentlichungen (Auswahl): Eine turwinische Geschichte (1981, Verlag Volk & Welt). Der blaue Himmel (Suhrkamp). Die graue Erde, Roman (1999, Insel). Der weiße Berg, Roman (2000, Insel). Die Karawane (A1-Verlag). Dojnaa, Erz. (2000, A1-Verlag). Tau und Gras, Prosa (2002, Unionsverlag). Der Steinmensch zu Ak-Hem, Neue Gedichte (2003, Verlag Im Waldgut). Auf der großen blauen Straße, Prosa (2007, Unionsverlag). Das Menschenwild, Erzählung (2008, Insel).

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