B. Traven
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(B. T. Torsvan, Hal Croves, Ret Marut,
Richard Maurhut)
*23.Februar 1882 in Schwiebus, +26.März 1969 in Acapulco/Mexiko
Stationen u.a.: Ungeklärte Identität. Nach neueren Quellen wird er am 23.2.1882 als Albert Otto Max Feige als Sohn eines Töpfers und einer Fabrikarbeiterin geboren. 1896-1900 Ausbildung zum Maschinenschlosser. 1902-04 Militärdienst in Bückeburg. 1906-07 arbeitet er als Geschäftsführer des Deutschen Metallarbeiterverbands in Gelsenkirchen. Wird u.a. in Düsseldorf Schauspieler und Regisseur. Die Schauspielerin Elfriede Zielke ist die Mutter seiner Tochter Irene. Geht 1915 mit der Kölner Schauspielschülerin Irene Mermet nach München und gibt hier ab 1917 die Zeitschrift "Der Ziegelbrenner" heraus. 1919 Mitglied der 1. bayerischen Räteregierung in München. Bemüht sich 1923 unter den Namen Adolf Werner Feige und Albert Otto Wienecke vergeblich um ein Einreisevisum für die USA. 1924 Flucht nach Mexiko. Hier wird er zum amerikanischen Staatsbürger Traven Torsvan.
Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman
Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): -
Veröffentlichungen (Auswahl): An das Fräulein von S..., Novelle (1917). Der BLaugetupfte SPerlinG, Kurzgeschichten (1918). Der Baumwollpflücker, Roman (1925). Das Totenschiff, Roman (1926/1999, Büchergilde Gutenberg). Der Schatz der Sierra Madre, Roman (1927). Land des Frühlings (1928). Der Busch (1928). Die Brücke im Dschungel, Roman (1929). Die weiße Rose (1929, Büchergilde Gutenberg). Die Rebellion der Gehenkten, Roman (1936). Sonnen-Schöpfung, Indianer-Legenden (1936).
Sekundärliteratur (Auswahl): B. Traven, Biografie (1965, Reclam, von Rolf Recknagel). Postlagernd Tampico, Die abenteuerliche Suche nach B. Traven (1977, Banvalet, von Gerd Heidemann). Le chagrin de Saint-Antoine et autres histoires mexicaines B. Traven (2006, hrsg. von Pascal Vandenberghe). B. Traven, Portrait eines berühmten Unbekannten (2011, avant-verlag, von Golo).
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