George Tabori, Foto: foto-poklekowski.de

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George Tabori zum Text (aus:Gefährten zur linken Hand) Hintergrund-Information: Zum 90.Geburtstag von George Tabori Hintergrund-Information: Zum Tod von George Tabori

*24.Mai 1914 in Budapest/Ungarn, +23.Juli 2007 in Berlin

Stationen u.a.: Sohn eines jüdischen Journalisten. 1932-33 Studium in Berlin und Dresden. 1933 Emigration über Wien und Prag nach London. Schriftsteller. Kriegskorrespondent in Bulgarien und in der Türkei. 1941-43 mit der Britischen Armee im Nahen Osten. 1945 Übersiedlung in die USA. Theatermacher. Filmarbeit. Regisseur. Zusammenarbeit mit Hitchcock, Kazan, Brecht. 1951-52 Italien und Frankreich. 1969 Rückkehr nach Europa. Eigenes Theaterensemble in Wien.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman, Drehbuch, Hörspiel, Theaterstück, Film, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): British Academy Award (1954). Stipendiat des DAAD, Berlin (1971). Prix Italia (1979). Großer Kunstpreis der Stadt Berlin (1981). Bundesverdienstkreuz  (1981). Mülheimer Dramatikerpreis (1983). Hörspielpreis der Stadt Frankfurt/Main (1985). Ernst Hoferichter-Preis der Stadt München (1987). Theaterpreis Berlin der Stiftung Preußische Seehandlung (1988). Josef Kainz-Medaille der Stadt Wien (1988). Peter Weiss-Preis für Theater der Stadt Bochum (1990). Georg Büchner-Preis, Darmstadt (1992). Ehrenmitglied der Oper Leipzig (1994). Verdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der BRD (1994). Goldene Ehrenmedaille der Stadt Wien (1995). Ehrenmitglied des Burgtheaters in Wien (1997). Walter Hasenclever-Literaturpreis, Aachen (1998). Goethe-Medaille, Weimar (2000). Ehrenbürgerschaft von Eschede (2000). Literaturpreis für grotesken Humor, Kassel (2001). Bruno Kreisky-Preis (2003). Jeanette Schocken-Preis, Bfremerhaven (2003). Faust-Theaterpreis, Essen (2006).
- Seit 1993 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin.

Veröffentlichungen (Auswahl): Beneath the Stone/Das Opfer, Roman (1944/1996). Companions of the Left Hand/Gefährten zur linken Hand, Roman (1946/1999). Original Sin, Roman (1947). The Caravan Passes (1949). Tod in Port Aarif, Roman (1951/1994). Fräulein Julie, Theaterstück (1956). Die Kannibalen, Theaterstück (1969). Die Demonstration, Theaterstück (1972). Die 25. Stunde, Hörspiel (1978). Hamlet, Theaterstück (1978). My Mother's Courage/Mutters Courage, Hörspiel/Theaterstück (1979). Weissmann und Rotgesicht, Hörspiel (1979). Son of a bitch, Erzählungen (1981). Unterammergau oder Die guten Deutschen, Theatertexte und Essays (1981). Der Voyeur, Hörspiel (1981). Jubiläum, Theaterstück (1983). Spiele, Theaterstücke (1984, Prometh Verlag). Erste Nacht, letzte Nacht, Hörspiel (1986). Meine Kämpfe, Erzählungen (1986, Hanser). Insomnia, Hörspiel (1986). Mein Kampf, Theaterstück/Hörspiel (1987/1988). Wie man glücklich wird, ohne sich zu verausgaben, Hörspiel (1991). Requiem für einen Spion, Hörspiel (1993). Betrachtungen über das Feigenblatt. Ein Handbuch für Verliebte und Verrückte (1993, S. Fischer - Übertragung Ursula Grützmacher-Tabori). Der Großinquisitor, Hörspiel (1994). Die Massenmörder und ihre Freunde, Theaterstück (1995). Autodafé, Erinnerungen (2002, Wagenbach - Übertragung Ursula Grützmacher-Tabori). George Tabori, Portrait (2003, dtv, hrsg. von Anat Feinberg). Die Romane (2004, Steidl - Übertragung Ursula Grützmacher-Tabori). Bett & Bühne.Über das Theater und das Leben, Essays, Artikel, Polemiken (2007, Wagenbach, hrsg. von Maria Sommer).

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