Lörinc Szabó, Foto:

Lőrinc Szabó zum Text (Inhaltsverzeichnis) zum Text (Mein Vater) zum Text (Vergißmeinnicht) zum Text (Riesenherz) zum Text (Zerfallene Welt) zum Text (Steine und Visionen) zum Text (Nimmermehr) zum Text (Das sechsundzwanzigste Jahr) zum Text (Eins war die Welt) Hintergrund-Information: Zum 85. Geburtstag von Günther Deicke

*31.März 1900 in Miskolc/Ungarn, +3.Oktober 1957 in Budapest/Ungarn

Stationen u.a.: Sohn eines Lokomotivführers. Studiert Philologie in Budapest. Journalist. Seit dem Beginn der 20er Jahre tritt er mit Gedichten an die Öffentlichkeit, deren Spannweite über den Lobpreis der ursprünglichen Natur, klassizisierende Idyllen, Spiegelungen zum  Bewußtsein der Entfremdung im Alltag der Großstadt hin zu Desillusionierung und Beschwörung von Leidenschaft reicht. Verirrungen in dern30er Jahren durch die Hinwendung zum Kreis der Volkstümler und  Faschismus. Die große Liebe zu Erzsébet und das Liebesleben der beiden (mit jeweils anderen Partnern verheirateten) über ein viertel Jahrhundert bilden die Grundlage für den in Deutschland bekanntesten Zyklus Szabós "Das sechsundzwanzigste Jahr" (auf Deutsch erschienen in der kongenialen Nachdichtung Günther Deickes), welcher 7 Jahre nach der Selbsttötung Ezsébets in Budapest erschien.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Essay, Nachdichtung, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Übertragungen Teile seiner Werke in 's Deutsche, Englische und Französische.

Veröffentlichungen (Auswahl): Föld, erdo, isten (Erde, Wald, Gott), Gedichte (1922). Fény, fény, fény, (Licht, Licht, Licht), Gedichte (1926). A Sátán muremekei (Die Meisterwerke des Satans),  Gedichte (1926). Te meg a világ (Du und die Welt), Gedichte (1932). Különbéke (Sonderfriede), Gedichte (1936). Tücsökzene (Grillenmusik), Gedichte (1947). A huszonhatodik év (Das sechsundzwanzigste Jahr), Gedichte 1957, Übertragung Günther Deicke/1982 Corvina Kiadó Budapest). Osszegujtött versei, Sämtliche Gedichte, postum (1960). A költészet dícsérete (Lob der Dichtkunst), Essays (1967). Bisher unveröffentlichte Übertragungen aus Grillenmusik (1947) finden sich im Nachlaß von Günther Deicke (1922-2006).

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