Carl Sternheim

*1.April 1878 in Leipzig, +3.November 1942 in Brüssel/Belgien

Stationen u.a.: Sohn eines jüdischen Bankiers. 1897-1902 Studium der Philosophie, Psychologie und Jura in München, Göttingen und Leipzig. Ab 1900 freier Schriftsteller in Weimar. Hier heiratet er Eugenie Hauth. 1907 zweite Ehe mit der Autorin Thea Sternheim-Bauer. Gibt gemeinsam mit Franz Blei die Zeitschrift "Hyperion" heraus. Zieht 1912 nach Brüssel um. Das Preisgeld des Fontane-Preis gibt er an Franz Kafka weiter. 1918 geht er in die Schweiz. 1930-34 Ehe mit Pamela Wedekind. Seine Werke sind in der Zeit des Nationalsozialismus verboten. Stirbt an den Folgen einer Lungenentzündung.

Arbeitsgebiete: Essay, Erzählung, Drama, Komödie

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Theodor Fontane-Preis (1915).

Veröffentlichungen (Auswahl): Der Snob. Die Hose, Komödie (1912). Das Fossil. Die Kassette, Komödie (1912). Bürger Schnippel, Komödie (1913). Chronik des zwanzigsten Jahrhunderts Beginn, Erzählungen (1918). Der Nebbich (1922). Vorkriegseuropa im Gleichnis meines Lebens, Memoiren (1936).

Sekundärliteratur (Auswahl): Autoren, Bücher, Abenteuer, Betrachtungen und Erinnerungen eines Verlegers (2004, Wagenbach, von Kurt Wolff).

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