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*12.Dezember 1905 in Zablotow/Ukraine, +5.Februar 1984 in Paris/Frankreich
Stationen u.a.: Französischer Autor österreichischer Herkunft aus einer Rabbinerfamilie. 1927 Übersiedlung nach Berlin. Kritiker des Marxismus. Trotzdem zeitweise Mitglied der Kommunistischen Partei. 1933 Emigration nach Frankreich. 1942 Flucht in die Schweiz. Benutzt auch die Pseudonyme Jan Heger und N. A. Menlos. 1945 Rückkehr nach Frankreich. Arbeitet als Verlagsleiter. Wird von André Malraux gefördert. Seit 1985 wird der nach ihm benannte Literaturpreis verliehen.
Arbeitsgebiete: Essay, Erzählung, Roman
Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1971). Literaturpreis der Stadt Wien (1974). Georg Büchner-Preis, Darmstadt (1975). Franz Nabl-Preis. Großer Österreichischer Staatspreis für Literatur (1977). Buber-Rosenzweig-Medaille (1979). Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, Frankfurt/Main (1983).
Veröffentlichungen (Auswahl): Charlatan und seine Zeit (1924/ 2004, Steirische Verlagsanstalt). Zur Analyse der Tyrannis, Ein sozialpsychologischer Essai (1937/1975/2006, Leykam, hrsg. von Wilhelm Hemecker, Nachwort von Esther Marian). Wie eine Träne im Ozean, Romantriologie (1949/1961, dtv). Die Achillesferse (1960). Essays zur täglichen Weltgeschichte (1967). Leben in dieser Zeit (1972). Die Wasserträger (Gottes), Biografie, Teil 1 (1974/1983, dtv/1999, S. Fischer). Die vergebliche Warnung, Biografie, Teil 2 (1975, S. Fischer/1983, dtv). Bis man mir Scherben auf die Augen legt, Biografie, Teil 3 (1977/1983, dtv). Der freie Mensch (1980). Nur eine Brücke zwischen Gestern und Morgen, Erzählung (1980, Europaverlag). Der schwarze Zaun, Romanfragment (1986).
Sekundärliteratur (Auswahl): Manès Sperber.Zeuge des 20. Jahrhunderts-eine Lebensgeschichte, Biografie (2004, Sauerländer, hrsg. von Rudolf Isler).
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