Alexander Solschenizyn, ©Foto: nobel.se

Alexander Isaevich Solschenizyn Hintergrund-Information: Nachruf auf Alexander Solschenizyn

*11.Dezember 1918 in Kislowodsk, +3.August 2008 in Moskau/Russland

Stationen u.a.: 1945-53 in sowjetischer Lagerhaft. Danach bis 1956 im Arbeitslager Gulag in Sibirien. Hier lernt er Lew Kopolew kennen. Er darf aus politischen Gründen den Nobelpreis nicht persönlich in Empfang nehmen. Wird 1974 aus der UdSSR ausgewiesen. Freundschaft mit Heinrich Böll. Exil in der BRDeutschland und den USA. 1994 Rückkehr nach Russland.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Nobelpreis für Literatur, Schweden (1970).

Veröffentlichungen (Auswahl): Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch, Roman (1962). Matrjonas Hof (1963, Reclam). Im Interesse der Sache, Erzählung (1963, Luchterhand). Archipel Gulag, Dokumentation (1973-75/1989). Krebsstation, Roman (1968). Der erste Kreis der Hölle (1968, Knaur). Helden, Zwei Erzählungen (1996, Piper - Übertragung Hedy Pross-Weerth). Zweihundert Jahre zusammen (2002, Herbig).

Sekundärliteratur (Auswahl): Ich schlage langsam ein Kreuz …, Russland zwischen Bunin und Solschenizyn (1974, von Karl Birkmann).

Buchbestellung I home I e-mail 0103-1114 © LYRIKwelt