Johannes Mario Simmel zum Text (aus:Affäre Nina B.) zum Text (aus:Liebe ist die letzte Brücke) Hintergrund-Information: Zum Tod von Johannes Mario Simmel

*7.April 1924 in Wien, +1.Januar 2009 in Zug/Schweiz

Stationen u.a.: Sohn eines jüdischen Chemikers und einer Lektorin. Ausbildung zum Chemie-Ingenieur. 1943 Dienstverpflichtung. Dolmetscher für die US-Militärregierung in Österreich. Übersiedelt 1950 nach Deutschland. Als Reporter und Journalist schreibt er unter sieben Pseudonymen, u.a. Robert Faber, Justus Spitzweg oder Pinguin. Seit 1963 freiberuflicher Schriftsteller.

Arbeitsgebiete: Erzählung, Essay, Roman, Theaterstück, Reportage, Drehbuch

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Erster Preis beim Dramatikerwettbewerb, Mannheim (1959). Kulturpreis der Deutschen Freimaurer (1980). Goldenes Ehrenzeichen der Stadt Wien (1984). Hermann Kesten-Medaille des P.E.N. (1993). Großes Silbernes Ehrenzeichen der Republik Österreich (2004). 1. Klasse-Verdienstkreuz der BRDeutschland (2005).
- Bis 1988 Mitglied im VS.

Veröffentlichungen (Auswahl): Begegnung im Nebel, Novellen (1947, Zsolnay). Mich wundert, daß ich so fröhlich bin, Roman (1949). Das geheime Brot, Roman (1950/2004). Ich gestehe alles (1953). Gott schütze die Liebenden, Roman (1956). Affäre Nina B., Roman (1958/1997, Droemer-Knaur). Es muss nicht immer Kaviar sein, Roman (1960). Der Schulfreund, Theaterstück (1960). Liebe ist nur ein Wort, Roman (1963). Und Jimmy ging zum Regenbogen, Roman (1970). Der Stoff aus dem die Träume sind, Roman (1971). Hurra, wir leben noch, Roman (1983). Doch mit den Clowns kamen die Tränen, Roman (1987). Im Frühling singt zum letzten Mal die Lerche, Roman (1990). Auch wenn ich lache, muss ich weinen, Roman (1993). Liebe ist die letzte Brücke, Roman (1999, Droemer-Knaur). Der Mann, der die Mandelbäumchen malte, Roman (2004, Droemer-Knaur).

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