Ignazio Silone, ©Foto:www.unionsverlag.com

Ignazio Silone
(Secondino Tranquilli)

*30.April (1.Mai)1900 in Pescina dei Marsi/Italien, +22.August 1978 in Genf/Schweiz

Stationen u.a.: Italienischer Schriftsteller. Sohn einer Bauernfamilie. 1921 Mitbegründer der Kommunistischen Partei Italiens (KPI). 1931 Ausschluss aus der KPI. Legt sich das Pseudonym "Silone" nach dem Führer eines Aufstandes gegen die Römer zu. Lebt von 1929- 44 im Schweizer Exil. Freundschaft mit Bernard von Brentano. Die Region der Abruzzen stiftet seit 1988 den jährlichen Ignazio-Silone-Literaturpreis, mit dem vor allem sozial engagierte Schriftsteller ausgezeichnet werden.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Essay, Erzählung, Roman, Drama, Schriften

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Ehrendoktor der Universität Yale (1966). Ehrendoktor der Universität Toulouse (1970). Gottfried Keller-Preis (1973).

Veröffentlichungen (Auswahl): Fontamara, Roman (1933). Der Faschismus, Schrift (1934). Die Reise nach Paris, Novellen (1934). Brot und Wein, Roman (1936, Verlag Oprecht&Helbling - Übertragung Adolf Saager). Der Samen unter dem Schnee, Roman (1942). Und er verbarg sich, Drama (1944). Eine Handvoll Brombeeren, Roman (1952). Das Geheimnis des Luca, Roman (1956). Der Fuchs und die Kamelie, Roman (1960). Notausgang, Roman (1965). Das Abenteuer eines armen Christen, Drama (1968).

Sekundärliteratur (Auswahl): Ignazio Silone (1975, Verlag europäische Ideen Heft 9, von Andreas W. Mytze). Ignazio Silone, Rebell und Romancier, Ein Schriftstellerleben im 20. Jahrhundert (2000, Kiepenheuer & Witsch, von Dagmar Ploetz). Ignazio Silones Weg ins Exil 1919-1939 (2012, Universitätsbibliothek Hagen, von Georg Schirmers).

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