Joachim Seyppel
*3.November 1919 in Berlin, lebt und arbeitet in Hamburg
Stationen u.a.: Studium Germanistik und Philosophie in Berlin, Lausanne und Rostock. 1943 Promotion. Soldat im Sanitätsdienst im 2. Weltkrieg. 1945 Entlassung aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft. Dozent und freier Schriftsteller. 1950-61 Dozent in den USA. 1961 Rückkehr nach Berlin. Bis 1970 Herausgeber der Zeitschrift "Diagonale". Übersiedelt 1973 aus Sympathie zur DDR nach Ost-Berlin und wird DDR-Staatsürger. Protestiert gegen die Ausbürgerung von Wolf Biermann. 1979 Rückkehr in die RDeutschland. Wird 1982 von der DDR ausgebürgert. Gastprofessuren an verschiedenen westdeutschen Universitäten. Journalistisch tätig.
Arbeitsgebiete: Lyrik, Essay, Prosa, Reportage, Sachbuch, Übersetzung
Auszeichnungen/Ehrungen/Preise
(Auswahl): Harvard-Stipendium (1949). Ehrengabe des
Kulturkreises im BDI (1970). Kogge-Literaturpreis (1981).
- Seit 1973 Mitglied des P.E.N.-Zentrums der DRDeutschland, von 1974-79 Mitglied
im Schriftstellerverband der DDR, in der Autorenvereinigung DIE KOGGE und bis
1997 Mitglied im VS.
Veröffentlichungen (Auswahl): Die Systematisierung der Schauspielkunst in Deutschland zwischen 1750 und 1850, Dissertation (1943). Flugsand der Tage (1947). Ferdinands absoluter Standpunkt (1948). Abendlandfahrt (1963). Hellas, Geburt einer Tyrannis (1968). Die Unperson oder Schwitzbad und Tod Majakowskis (1979). Ahnengalerie (1984). Lesser Ury, Monographie (1987). Trottoir & Asphalt (1994). Schlesischer Bahnhof, Erinnerungen (1998, Herbig).
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