Adolf Sellmann, Foto: Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild, 2. Bd., Berlin 1931, S. 1767. (hf0112)Adolf Sellmann
(Adolf Wilhelm Sellmann)

*31.Dezember 1868 in Lengefeld bei Mühlhausen, +1.Dezember 1947 in Mühlhausen

Stationen u.a.: Sohn eines Landwirts. Studium Theologie in Greifswald, Berlin und Halle. Militärzeit in München. 1897 Promotion zum Dr. phil. Oberlehrer in Gotha und Hagen/Westf. Wird 1911 zum Professor ernannt. Sehr engagiert in der Kinoreformbewegung. Im August 1912 hat sich in Hagen ein Arbeitsausschuss unter seinem Vorsitz gebildet, der die Errichtung eines Reformkinos vorbereitet. Das Hagener Kino ist ab Anfang Januar 1913 täglich geöffnet. Nach seiner Pensionierung lebt er als freier Schriftsteller in Hagen und Mühlhausen.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Prosa, Sachbuch

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): -

Veröffentlichungen (Auswahl): Der Kinematograph als Volkserzieher?, Sachbuch (1912). Michael Christian Göring, Ein friderizianischer Beamter in Hagen 1744-1763 (1940, Westf. Verlagsanstalt, herausgegeben im Auftrag der Stadt Hagen von Adolf Sellmann).

Sekundärliteratur (Auswahl): -

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