Bernhard Seeger
*6.Oktober 1927 in Roßlau/Elbe, +14.März 1999 in Potsdam/DDR
Stationen u.a.: Sohn eines Schlossers. Soldat im 2. Weltkrieg. Nach der Rückkehr 1945 aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft belegt er einen Kurs für Neulehrer. 1946-52 Dorfschullehrer in de rMark Brandenburg. 1952/53 Verlagslektor. 1953-56 freier Schriftsteller.. 1954/55 Reporter in Vietnam. Ab 1957 wieder freier Schriftsteller. Ab 1967 Mitglied des ZK der SED. 1953-72 IM der Stasi.
Arbeitsgebiete: Lyrik, Prosa, Reportage, Hörspiel, Fernsehspiel
Auszeichnungen/Ehrungen/Preise
(Auswahl): Theodor Fontane-Preis,
Potsdam (1956). Erich Weinert-Medaille (1960).
Heinrich Mann-Preis (1962). Literaturpreis des FDGB (1962). Nationalpreis
der DDR (1963+1967). Johannes
R. Becher-Medaille (1968). Orden "Banner der Arbeit" (1969). Kunstpreis des
FDGB (1981+1983). Vaterländischer Verdienstorden der DDR (1983). Karl Marx-Orden
(1987).
- Seit 1952 Mitglied im Deutschen Schriftstellerverband der DDR und von 1969-91
Mitglied in der Deutschen Akademie der Künste.
Veröffentlichungen (Auswahl): Eisenhüttenkombinat Ost (1952). Millionenreich und Hellerstück (1956). Sturm aus Bambushütten (1956). Wo der Habicht schießt (1957). Wie Jasgulla zu seinem Recht kam (1960). Herbstrauch (1961). Vater Batti singt wieder (1972). Der Harmonikaspieler (1981). Frühe Wege (1987).
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