Anna Blume von Kurt SchwittersBürger und Idiot von Kurt SchwittersKurt Schwitters mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten (1981, Rowohlt, von Ernst Nündel)Kurt "Merz" Schwitters Hintergrund-Information: 100 Jahre Dada
(Curt Hermann Eduard Carl Julius Schwitters)

*20.Juni 1887 in Hannover, +8.Januar 1948 in Ambleside/Westmoreland/England

Stationen u.a.: Sohn eines Kaufmanns. 1909-14 Besuch der Dresdner Akademie. Wird in seiner Jugend von August Stramm beeinflusst. 1915 Heirat mit Helma Fischer. 1917 Beginn der Freundschaft mit Christof Spengemann, in dessen Zeitschrift er veröffentlicht. 1918/19 Studium an der TU Hannover. 1923-32 Zeitschrift "MERZ".1924 Baubeginn des MERZ-Baus, der im 2. Weltkrieg zerstört. 1930 Mitbegründer des "Ring Hannoverscher Schriftsteller".1937 Emigration nach Norwegen. 1940 Flucht nach England. Gedichte aus Urlauten. Dada-Künstler. Merzdichter. Veröffentlicht auch unter dem Pseudonym Peter Krüger.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Kinderbuch

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): -
- Ab 1930 Mitglied im P.E.N., im "Ring Hannoverscher Schriftsteller", im Deutschen Werkbund und im Bund Freier Deutscher Künstler in Großbritannien.

Veröffentlichungen (Auswahl): Anna Blume und ich (1919, Steegemann/1987, Arche Verlag). Memoiren Anna Blumes in Bleie, Eine leicht fassliche Methode zur Erlernung des Wahnsinns für jedermann (1922, W. Heinrich Verlag). Elementar, Die Blume Anna. Die neue Blume Anna, Gedichtsammlung aus den Jahren 1918-1922 (1922, Verlag Der Sturm). Merz 24 Ursonate (1932). Das Familiengrab, Stück (1946). "Eile ist des Witzes Weile", Eine Auswahl aus den Texten (1987, Reclam, hrsg. von Christina Weiss und Karl Riha). KUWITTER, Grotesken, Szenen, Banalitäten (2004, Nautilus). Die Sammelkladden 1919-1923 (2014, De Gruyter, bearbeitet von Julia Nantke und Antje Wulff).

Sekundärliteratur (Auswahl): Anfänge experimenteller Literatur: das literarische Werk von Kurt Schwitters (1978, Bouvier, von Bernd Scheffer). Kurt Schwitters mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten (1981, Rowohlt, von Ernst Nündel). Kurt Schwitters (1987, Claassen, von John Eiderfield). Stil statt Wahrheit, Kurt Schwitters und Ludwig Wittgenstein über ästhetische Lebensformen (1991, Wilhelm Fink Verlag, von Lambert Wiesing). Schwitters in Norwegen, Arbeiten, Dokumente, Ansichten (1997, Postskriptum, von Klaus Stadtmüller). Kurt Schwitters und die andere Schweiz, Unveröffentlichte Briefe aus dem Exil (1998, Bostelmann und Siebenhaar-Verlag, hrsg. von Gerhard Schaub). Der Merzbau von Kurt Schwitters, Eine Werkmonographie (1999, König, von Dietmar Elger). Die Geschichte vom Hasen, Kinderbuch (2001, Lappan, hrsg. von Carsten Märtin). Kurt Schwitters’ Merzbau, Dissertation (2007, von Gwendolen Webster). Kurt Schwitters (2011, Hatje Cantz, von Roger Cardinal und Gwendolen Webster). Dada-Almanach (2015, Manesse, von Andrea Puff-Trojan und H.M. Compagnon).

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