Ernst Josef Schwarz (hf0906)

Ernst Josef Schwarz zum Text (Das karge Leben) zum Text (Die große Kunst) zum Text (Novemberabend) zum Text (Gelage im Mondschein)

*6.August 1916 in Wien/Österreich, +6.September 2003 in Münichreith-Laimbach/Waldviertel/Österreich

Stationen u.a.: Stammt aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie. Studium Medizin und Ägyptologie in Wien. 1938 Exil in Shanghai/China. Dort Arbeit als Bibliothekar, Diplomat, Hochschullehrer, Herausgeber einer buddhistischen Zeitschrift. Zwei Jahre in einem buddhistischen Kloster. 1960 Wegen politischer Probleme Rückkehr nach Europa. Lehrt am Lehrstuhl für Sinologie der Humboldt-Universität Berlin/Ost und an der Diplomatischen Akademie Wien. 1965 Promotion zum Dr. phil. Professur an der Humboldt-Universität Berlin/Ost. 1993 Rückkehr nach Wien. 1994 wird seine Spionagetätigkeit für den Staatssicherheitsdienst der DDR bekannt.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Übersetzung, Essay, Prosa, Herausgaben, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): F.-C. Weiskopf-Preis (1981). Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Gold (1992).
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Mitglied im VS/VdÜ, ab 1990 IG Medien.

Veröffentlichungen (Auswahl): Stein des Anstoßes, Gedichte (1978). Damit verdien ich mir mein Paradies, Gedichte (1986). Der alte Mönch, Gedichte (1990). Das Leben des Bodhidharma, romanartige Lebensbeschreibung (2000).
- von Schwarz übersetzte, zusammengestellte und herausgegebene Werke aus dem Chinesischen in Auswahl: Chrysanthemen im Spiegel-klassische chinesische Dichtungen (Berlin 1969). Der Ruf der Phönixflöt-klassische chinesische Prosa (Berlin 1973). Laudse „Daudesching“ (Leipzig 3.1978). Li Tai-Bo, eine Werkauswahl, Gedichte (Berlin 1979). Die Glocke schallt, die Glocke schweigt (Düsseldorf und Zürich 2000). Chinesische Weisheiten (Düsseldorf und Zürich 2000).

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