Levin Schücking

Levin Schücking
(Christoph Bernhard Levin Matthias Schücking)

*6.September 1814 in Meppen/Emsland, +31.August 1883 in Bad Pyrmont

Stationen u.a.: Stammt aus einer westfälischen Beamten-Familie. Erhält seine Schulbildung durch Privatlehrer. Studium Jura in München, Heidelberg und Göttingen. Ab 1830 beginnende Freundschaft mit Annette von Droste-Hülshoff und Karl Gutzkow. Gemeinsam mit Friedrich Engels versucht er das dichterische Werk der Annette von Droste-Hülshoff einer größeren Leserschaft bekannt zu machen. 1841/42 Bibliothekar in Meersburg. Heiratet 1843 die Literatin Louise von Gall. 1843-52 Redakteur in Augsburg und Köln. 1848/49 Beobachter der Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche. Ab 1852 freier Schriftsteller. Mehrer Treffen und Besuche bei Heinrich Heine in Paris. Neben Paris besucht er mehrfach Rom, London und Neapel. Übersiedelt 1852 nach Sassenberg. Zieht nach dem Tod seiner Frau im Jahre 1855 nach Münster.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Novelle, Roman, Drama, Kritik, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Ehrendoktorwürde der Universität Gießen. Herzoglich-sächsische Verdienstkreuz.

Veröffentlichungen (Auswahl): Das malerische und romantische Westphalen, Antholgie (1841). Ein Schloß am Meer (1843). Gedichte (1846). Die Ritterbürtigen, Roman (1846). Ein Sohn des Volkes, Roman (1849). Paul Bronckhorst, Roman (1858). Die Marketenderin von Köln, Roman (1861). Annette von Droste, Ein Lebensbild (1862). Die Malerin aus dem Louvre (1869). Die drei Freier (1874). Die Herberge der Gerechtigkeit, Novelle (1879). Alte Ketten (1883). Der arme Heinrich, Drama.

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