Der Schattenfotograf von Wolfdietrich Schnurre, ListWolfdietrich Schnurre zum Text (aus:Der Schattenfotograf)

*22.August 1920 in Frankfurt/Main, +9.Juni 1989 in Kiel/Schleswig-Holstein

Stationen u.a.: Sohn eines Bibliothekars. Jugendzeit in Berlin. Soldat im 2.Weltkrieg. Schreibt seit 1945. 1946-49 Theaterkritiker der "Deutschen Rundschau". Zusammen mit Hans Werner Richter und Alfred Andersch Mitbegründer der "Gruppe 47", von der er sich später distanziert. Ab 1950 freier Schriftsteller in Berlin. Ausgezeichneter Illustrator. 1966 zweite Heirat mit der Graphikerin Marina Kamin.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Kinderbuch, Erzählung, Roman, Hörspiel, Tagebuch, Illustration

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Preis Junge Generation zum Theodor Fontane-Preis der Stadt Berlin (1958). Immermann-Preis (1959). Georg Mackensen-Literaturpreis (1962). Bundesverdienstkreuz (1981). Literaturpreis der Stadt Köln (1982). Georg Büchner-Preis, Darmstadt (1983). Kulturpreis der Stadt Kiel (1989).
- Mitglied in der "Gruppe 47" und seit 1959 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und bis 1962 Mitglied im PEN.

Veröffentlichungen (Auswahl): Kassiber, Lyrik (1956). Abendländer, Lyrik (1957). Als Vaters Bart noch rot war, Roman (1958, Ullstein). Man sollte dagegen sein, Erz. (1960). Die Zwengel, Kinderbuch (1967). Richard kehrt zurück, Roman (1970). Immer mehr Meerschweinchen (1971, mit Marina Schnurre). Schnurren und Murren (1974). Was ich für mein Leben gern tue, Erz. (1975, Ullstein). Erzählungen 1945-65 (1977, List). Ich frag ja bloß, Gedichte (1977, Ullstein). Auf Tauchstation, Erz. (1977, Ullstein). Ich brauch dich, Erz. (1978, Ullstein). Manche gehen lieber in den Wald, Erz. (1978, Ullstein). Der Schattenfotograf, Biografie (1978, List). Kassiber und neue Gedichte (1979). Ein Unglücksfall, Roman (1981). Gelernt ist gelernt (1984). Emil und die Direktiven (1985). Zigeunerballade (1988). Weihnachts-Schnurren (1988). Als Vater sich den Bart abnahm (1995). Die Maus im Porzellanladen (2003).

Sekundärliteratur (Auswahl): Thränen-Samen und Steckdosenschnauze, Dissertation (1975, von Hilke Möller). Wolfdietrich Schnurre: ein deutscher Nachkriegsautor (1990, Centaurus, von Mathias Adelhoefer). „Doch ich krümm mich um alles, was lebt“ - Wolfdietrich Schnurres lyrisches Schaffen (1993, Lang, von Ilse-Rose Warg). Ein schuldloses Leben gibt es nicht: Das Thema "Schuld" im Werk von Wolfdietrich Schnurre (1996, Igel-Verlag, hrsg. von Iris Bauer). „Fabelnd denken“ - zur Schreib- und Wirkungsabsicht von Wolfdietrich Schnurre (1999, Igel, von Daniela Schwardt). Wolfdietrich Schnurre: eine Werkgeschichte (2003, Lang, von Katharina Blencke).

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